Erstellt von Matthias am 12. Januar 2012
Auf der Webseite Springerlink.com werden für viele Lehr- und Ausbildungsbereiche Bücher und Zeitschriften zur Verfügung gestellt. Leider ist die optische Aufbereitung eher suboptimal und man kann eher schlecht die PDF’s online anschauen. Angenehmer Weise biete die Seite eine Downloadmöglichkeit an, diese zerlegt aber die Bücher/Zeitschriften in einzelne Abschnitte bzw. Kapitel, so kann man nur jeweils ein Kapitel herunterladen, jede Datei hat auch noch den gleichen Namen, was das zusammensuchen bzw. zusammensetzen noch unangenehmer macht. Aber das Internet wäre nicht das Internet, wenn es dafür nicht schon eine schöne Lösung gäbe. Für alle *nix-Artigen Systeme, insbesondere für Ubuntu gibt es ein kleines Skript, mit dem man den ganzen Vorgang automatisiert und hinterher ein fertiges, zusammengesetztes und richtig benanntes PDF erhält, mit welchem man gut arbeiten kann!
Auf github findet man von milianw ein funktionales, schnelles Skript.
Dieses kann man mittels
wget http://github.com/milianw/springer_download/zipball/master
herunterladen und einfach entpacken. Danach kopiert man die Datei “springer_download.py” aus dem Verzeichnis heraus in sein /home Verzeichnis oder in den bin Ordner.
Bevor man nun starten kann, muss man zumindest unter Ubuntu noch pdftk installieren.
sudo apt-get install pdftk
Nun kann man das Skript ausführen, es arbeitet nach folgendem Schema:
./springer_download.py -l "http://www.springerlink.com/content/$ISBN"
Anstatt von $ISBN muss man die entsprechende ISBN des Buches eingeben, alternativ kann man sich das Buch auch direkt auf Springerlink heraussuchen und den Link einfach innerhalb der ” ” kopieren.
Ausser pdftk benötigt das Programm noch Python 2.4.x/2.6.x und iconv, beides war bei mir schon vorhanden und ist, meines Wissens nach, auf einem Standard Ubuntu bereits installiert.
Ich fand das Skript sehr praktisch, da es auch mit VPN Zugängen und anderem arbeiten kann. SpringerLink ist, so weit ich weiß, vorwiegend für Lehrinstitutionen zugänglich und Studenten können über das VPN der Uni auf Springerlink gehen und sollten automatisch eingeloggt werden. Ansonsten einfach mal auf der Bibliothekswebseite der Uni nachschauen.
Das Skript steht unter der GPLv3 und kann somit relativ frei verwendet und weiterentwickelt werden. Viel Spaß damit.
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Erstellt von Fabian am 24. September 2011
Der Grund oder besser gesagt, der Tropfen der das Fass zum Überlaufen gebracht hat, für das Löschen meines Accounts ist, wie sich der ein oder andere eventuell schon gedacht hat, die “Neuerungen” die auf der “Facebook Konferenz F8″ angekündigt wurden. Ich möchte hier nichts über Socialnetworks und Datenschutz schreiben, darüber haben andere schon genug geschrieben.
Ich war zwar nie unter meinem richtigen Namen und meiner “richtigen” Emailaddresse angemeldet nur habe ich keine Lust in einem Netzwerk angemeldet zu sein in dem ich Permanent damit beschäftigt bin meine Aktivitäten und Daten beisammen zu halten bzw. dafür zu sorgen dass sie von Facebook nicht immer wieder verteilt werden. Facebook war nach Schüler- und StudiVZ das dritte Netzwerk in dem ich angemeldet war und bei keinem war das so krass wie bei Facebook. Nachdem ich immer mal wieder und in den letzten Tagen verstärkt drüber nachgedacht habe meinen Account zu löschen, habe ich mich dann heute dazu entschlossen.
Was für den ein oder anderen, der das selbe vor hat, eventuell ganz interessant ist, ist die Frage wie man seinen Account nachhaltig löscht.
Facebookt bietet an den Account zu deaktivieren, nur wird der Account dann, logischerweise, nur deaktiviert, die Daten bleiben aber erhalten. Auch wird der Account bei einem Login sofort wieder aktiviert. Das kann bei der Verknüpfung von vielen Webseiten mit Facebook schneller gehen als einem lieb ist.
Um seinen Account wirklich zu löschen muss man sich ein wenig durch die Einstellungen klicken. Ich habe das mal in einem Link gepackt. Wer will kann ja mal versuchen selber an diesen Punkt zu gelangen
.
Danach bekommt man die Nachricht dass das Konto deaktiviert wurde und in den nächsten 14 Tagen gelöscht wird. Warum der Account nicht sofort gelöscht wird und ob das mit den geltenden Datenschutzbestimmungen zu vereinbaren ist, frage ich mich allerdings.
Um dem Problem des automatischen Logins durch andere Webseiten vorzubeugen sollte man auch noch alle Facebook-relevanten Cookies aus dem Browser löschen.
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Erstellt von Matthias am 20. Juli 2011

Ubuntu Logo
Ab und zu kommt es vor, dass ich daily-PPA’s oder neue PPA’s ausprobiere um neuere Versionen von Programmen zu bekommen. Dementsprechend möchte ich auch ab und an wieder zurück zur alten Programmversion. Dies klappte bei mir mit Gwibber leider nicht reibungslos, es kam nach dem deinstallieren und entfernen des PPA’s immer der folgende Fehler:
matze@matze-pc:~$ sudo apt-get install gwibber
Paketlisten werden gelesen... Fertig
Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut
Statusinformationen werden eingelesen... Fertig
Einige Pakete konnten nicht installiert werden. Das kann bedeuten, dass
Sie eine unmögliche Situation angefordert haben oder, wenn Sie die
Unstable-Distribution verwenden, dass einige erforderliche Pakete noch
nicht erstellt wurden oder Incoming noch nicht verlassen haben.
Die folgenden Informationen helfen Ihnen vielleicht, die Situation zu lösen:
Die folgenden Pakete haben unerfüllte Abhängigkeiten:
gwibber : Hängt ab von: gwibber-service (= 3.0.0.1-0ubuntu3) aber 3.1.0~bzr997-0ubuntu1~daily1 soll installiert werden
E: Beschädigte Paketematze@matze-pc:~$
Im IRC-Chat #ubuntu-de auf freenode wurde mir der Tipp mit ppa-purge gegeben.
PPA-Purge ist ein kleines Kommandozeile-Tool welches auch in den Standard Ubuntu Quellen vorhanden ist, daher kann man es einfach mittels dem Befehl ausführe.
sudo apt-get install ppa-purge
installieren.
Um das PPA zu entfernen muss man es noch eingetragen haben und anschließend mit dem Befehl
sudo ppa-purge ppa:
Hinter das ppa: kommt der entsprechende Name des PPA’s. Mit meinem Beispiel von Gwibber würde der Befehl so aussehen:
sudo ppa-purge ppa:gwibber-daily/ppa
Damit wird das PPA aus der Quelle entfernt, die installierte Version des Programms deinstalliert und automatisch wieder die Version des Programms installiert die in den Standard Ubuntu Quellen, bzw. eben der entprechenden Distribution, enthalten ist. Vorrausgesetzt ihr habt keine Konfigurationen/Chache-Daten gelöscht, bleiben auch alle Anwendungsdaten vorhanden und ihr könnt da weiter machen wo ihr aufgehört habt.
Ich finde das ist ein sehr praktisches Tool und kann einem schnell und unkompliziert weiter helfen! Welche Tipps für kleine, handliche Helfer habt ihr?
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Erstellt von Fabian am 27. Mai 2011
Ich habe gerade die Mitschrift eines Mitstudenten eingescannt (ja wäre ich in die Vorlesung gegangen hätte ich mir das sparen können
). Jedenfalls hatte ich am Ende jede Seite einzeln als PDF und wollte natürlich ein PDF daraus erstellen, mit Ghostscript ging das erstaunlich einfach.
Mittels
gs -dBATCH -dNOPAUSE -q -sDEVICE=pdfwrite -sOutputFile=Fertig.pdf *.pdf
fügt man alle .pdf Dateien im Ordner zur Datei Fertig.pdf zusammen.
Außerdem habe ich mich auch noch auf die Suche nach brauchbarer OCR-Software gemacht um die Datei durchsuchbar zu machen, da habe ich allerdings noch nichts brauchbares gefunden.
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Erstellt von Lukas am 23. Mai 2011
Oftmals brauch man einen Konverter um Dateien umzuwandeln. In diesem Fall ist das ganze denkbar einfach, denn alles was man unter Mac brauch, ist schon von Haus aus installiert. Alles was man tun muss ist eine kleine Änderung in den Itunes-Einstellungen vornehmen.
1. Itunes öffnen, Einstellungen -> Allgemein -> Importeinstellungen -> Importieren Mit: Mp3-Codierer
2. Nun die Lieder die ihr in Mp3 umwandeln möchtet der Itunes Mediathek hinzufügen.
3. Entsprechende Lieder in der Mediathek makieren und via Rechtsklick “Mp3-Version erstellen” auswählen.

Die Lieder werden dann im Mp3-Format unter MacintoshHD -> Benutzer -> Benutzername -> Musik -> iTunes Media -> Music gespeichert. Das wars schon =)
Durch diese Einstellung werden Lieder die von CD importiert werden übrigends auch als Mp3 gespeichert. (iTunes 10.2.2)
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Erstellt von Matthias am 21. Mai 2011

Postfix
In Ubuntu Server scheint unter bestimmten Vorraussetzungen in Zusammenhang mit der Netzwerkverwaltung und Postfix ein Bug zu existieren. Durch diesen geht das Netzwerk nach einem Systemstart nicht online und konfiguriert sich nicht automatisch über DHCP. D.h. also durch diesen Bug ist es nicht möglich eine Online Verbindung herzustellen, dies ist insbesondere bei einem Server ärgerlich, da hier dann auch eine Verbindung via SSH nicht möglich ist. Somit ist also auch eine Behebung des Problems nicht ohne physischen Zugang oder ähnliches zum Server möglich. Wie stellt man nun fest ob man dieses Problem hat? Wenn man den Server startet und dieser keine Verbindung herstellt, bzw. man diesen noch nicht mal an-pingen kann ist man nah dran. In diesem Fall scheitert auch ein manueller Versuch via
/etc/init.d/networking restart
und daraufhin erscheint am Ende die Fehlermeldung
postconf: fatal: open /etc/postfix/main.cf: No such file or directory
Allem Anschein nach hindert auch ein unbenutzter und unkonfigurierter Postfix an der korrekten Funktionsweise des Netzwerkes, bei mir trat der Fehler außerdem auch sporadisch und nicht immer reproduzierbar auf. In Launchpad gibt es zu ähnlichen Problemen einen Bug, der seit 2006 existiert und bis heute immer wieder bestätigt, aber scheinbar nicht behoben wird.
Lösen kann man das Problem durch ein paar einfache Schritte, welche mit einem Ubuntu 10.04 LTS Server einwandfrei funktioniert haben. Zuerst erstellt man die von Postfix vermisste Datei mittels
sudo cp /usr/share/postfix/main.cf.debian /etc/postfix/main.cf
und anschließend lässt man den Index von Postfix neu erstellen
sudo newaliases
und startet Postfix neu.
service postfix restart
Nun sollte alles wieder funktionieren, eventuell muss man einen restart durchführen oder lässt die Netzwerkanbindung mittels
/etc/init.d/networking restart
neu konfigurieren, wenn nun kein Fehler mehr kommt und man einen ping zu anderen Geräten ausführen kann funktioniert wieder alles.
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Erstellt von Matthias am 25. Januar 2011
Ich hatte kürzlich das Problem, in einem Header einer Webseite verschiedene Hintergrundbilder zu haben, die auf verschiedene interne wie externe Seiten verlinken sollten. Dazu hatte ich erst folgenden Code benutzt.
<div id="header">
<a href="http://link-zur-seite.tld" title="Titel zur verlinkten Seite"><div id="header1"></div></a>
<a href="http://link-zur-seite.tld" title="Titel zur verlinkten Seite"><div id="header2"></div></a>
<a href="http://link-zur-seite.tld" title="Titel zur verlinkten Seite"><div id="header3"></div></a>
<a href="http://link-zur-seite.tld" title="Titel zur verlinkten Seite"><div id="header4"></div></a>
</div>
Die divs header1 bis header4 konnte ich dann schön im CSS positionieren, mit einem Hintergrundbild versehen und so weiter.
div#header1 {
background:transparent url(../images/header1.png) no-repeat scroll 0 0;
float:left;
height:94px;
left:0;
margin-left:16px;
margin-top:8px;
position:absolute;
top:0;
width:740px;
}
Dummerweise funktioniert die Methode zwar gut, ist aber nach den Standards nicht Valide. Um das ganze valide umzusetzen, muss man beachten, dass divs nicht in einem inline Element wie dem a-Element vorkommen dürfen. Um dies zu machen, muss man etwas anders vorgehen, bei mir sieht der Code dann wie folgt aus:
<div id="logo">
<a class="header1" href="http://link-zur-seite.tld" title="Titel zur verlinkten Seite"></a>
<a class="header2" href="http://link-zur-seite.tld" title="Titel zur verlinkten Seite"></a>
<a class="header3" href="http://link-zur-seite.tld" title="Titel zur verlinkten Seite"></a>
<a class="header4" href="http://link-zur-seite.tld" title="Titel zur verlinkten Seite"></a>
</div>
Man gibt dem a-Element einfach noch eine Klasse mitels class=”header1″ mit. Damit kann man im CSS die Link Fläche auch positionieren und mit Hintergrundbild versehen und gleichzeitig bleibt der Code Valide. Im CSS muss man noch eine kleine Anpassung vornehmen, aus div#header1 wieder daher a.header1.
a.header1 {
background:transparent url(../images/header1.png) no-repeat scroll 0 0;
float:left;
height:94px;
left:0;
margin-left:16px;
margin-top:8px;
position:absolute;
top:0;
width:740px;
}
Nun ist sowohl der HTML Code als auch das CSS Valide und alles funktioniert. Insgesamt eine sehr schöne und schlanke Lösung, man muss nur erst mal drauf kommen.
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Erstellt von Matthias am 8. Januar 2011

Ubuntu Logo
Vor kurzem habe ich mein Ubuntu System auf eine andere Festplatte installiert. Wie immer auch wieder als vollverschlüsseltes LVM. Wie das immer so ist, nachdem man alles installiert hat seine ganzen Programme wieder drauf hat, stellt man fest, dass man doch noch einige Config Files, Skripte und sonstige Daten von der alten Platte bräuchte. Ich habe grundsätzlich keine Daten auf der Systemplatte gespeichert, damit ich auch jeder Zeit bei einer defekten Platte oder einem gecrashtem System mit den Daten weiter arbeiten kann. Also eigentlich hätte ich nicht wirklich noch was von der alten Platte benötigt, aber die Config Files und beispielsweise die Playlist Datenbank von Banshee sind schon ganz praktisch. Auch schon das alte System war vollverschlüsselt, daher konnte ich nicht einfach die alte Platte anschließen und einbinden. Auf meiner Suche nach einer Lösung bin ich auf einen Beitrag von Chrisss (linuxundich.de) auf Ubuntuusers.de gestoßen, der für mich, leicht abgewandelt wunderbar funktioniert hat.
Dazu muss man folgende Befehle ausführen:
Zuerst schaut man nach wie das lvm heißt, dort wo $NAME steht, wird der Name eures lvm erscheinen. die erste Zeile muss ungeändert so bleiben und in das Terminal eingegeben werden.
$ lvdisplay | grep "LV Name"
LV Name /dev/$NAME/root
LV Name /dev/$NAME/swap_1
LV Name /dev/$NAME/boot
Nun weis man den Namen und fügt ihn in den nächsten Befehl ein, dadurch aktiviert man das lvm.
$ vgchange -a y $NAME
2 logical volume(s) in volume group "$NAME" now active
Nun muss man es nur noch mounten, dazu erst einen Mountpoint erstellen (hier /mnt/root, kann aber auch ein frei gewählter sein).
$ mkdir /mnt/root
Und nun wirklich mounten.
$ mount /dev/$NAME/root /mnt/root
Beim Öffnen wird man nach dem Passwort gefragt und hat es nun wie eine normale Festplatte eingebunden und kann die Dateien kopieren, verändern oder löschen. Das war alles!
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Erstellt von Matthias am 19. Dezember 2010
Um eine gewisse Sicherheit auf seinem Linux System zu bekommen, bzw. ab und an wenigstens auf ein paar Standard Probleme zu testen gibt es das kleine Programm chkrootkit. Dieses soll mögliche Rootkits und andere Einbruchsspuren erkennen und den Benutzer bzw. Systemadministrator darüber informieren. Mit chkrootkit kann man zwar einiges automatisch testen lassen, aber man sollte sich nie vollkommen auf nur ein Programm verlassen und immer selber wissen ob und wie man sein System abgesichert hat.
Bei den meisten Distributionen ist chkrootkit schon in den Standard-Paketquellen enthalten und mit der Paketverwaltung installierbar. Bei Ubuntu Desktop Systemen kann man chkrootkit einfach im Software-Center suchen und installieren. Alternativ und vor allem für Server Systeme installiert man es mittels:
sudo apt-get install chkrootkit
Anschließend führt man das Programm einfach nur noch auf dem Terminal aus:
sudo chkrootkit
Man muss keine Konfiguration oder ähnliches mehr vornehmen und bekommt relativ schnell umfangreiche Ergebnisse. Ein Beispiel für eine Ausgabe im Terminal kann man hier sehen.
root@system:~# chkrootkit
ROOTDIR is `/'
Checking `amd'... not found
Checking `basename'... not infected
Checking `biff'... not found
Checking `chfn'... not infected
Checking `chsh'... not infected
Checking `cron'... not infected
Checking `crontab'... not infected
Checking `date'... not infected
Checking `du'... not infected
Checking `dirname'... not infected
Checking `echo'... not infected
Checking `egrep'... not infected
Checking `env'... not infected
Checking `find'... not infected
Checking `fingerd'... not found
Checking `gpm'... not found
Checking `grep'... not infected
Checking `hdparm'... not found
Checking `su'... not infected
Checking `ifconfig'... not infected
Checking `inetd'... not infected
Checking `inetdconf'... not found
Checking `identd'... not found
Checking `init'... not infected
Checking `killall'... not infected
Checking `ldsopreload'... not infected
Checking `login'... not infected
Checking `ls'... not infected
Checking `lsof'... not infected
Checking `mail'... not infected
Checking `mingetty'... not found
Checking `netstat'... not infected
Checking `named'... not infected
Checking `passwd'... not infected
Checking `pidof'... not infected
Checking `pop2'... not found
Checking `pop3'... not found
Checking `ps'... not infected
Checking `pstree'... not infected
Checking `rpcinfo'... not infected
Checking `rlogind'... not found
Checking `rshd'... not found
Checking `slogin'... not infected
Checking `sendmail'... not infected
Checking `sshd'... not infected
Checking `syslogd'... not infected
Checking `tar'... not infected
Checking `tcpd'... not infected
Checking `tcpdump'... not infected
Checking `top'... not infected
Checking `telnetd'... not found
Checking `timed'... not found
Checking `traceroute'... not infected
Checking `vdir'... not infected
Checking `w'... not infected
Checking `write'... not infected
Checking `aliens'... no suspect files
Searching for sniffer's logs, it may take a while... nothing found
Searching for HiDrootkit's default dir... nothing found
Searching for t0rn's default files and dirs... nothing found
Searching for t0rn's v8 defaults... nothing found
Searching for Lion Worm default files and dirs... nothing found
Searching for RSHA's default files and dir... nothing found
Searching for RH-Sharpe's default files... nothing found
Searching for Ambient's rootkit (ark) default files and dirs... nothing found
Searching for suspicious files and dirs, it may take a while... nothing found
Searching for LPD Worm files and dirs... nothing found
Searching for Ramen Worm files and dirs... nothing found
Searching for Maniac files and dirs... nothing found
Searching for RK17 files and dirs... nothing found
Searching for Ducoci rootkit... nothing found
Searching for Adore Worm... nothing found
Searching for ShitC Worm... nothing found
Searching for Omega Worm... nothing found
Searching for Sadmind/IIS Worm... nothing found
Searching for MonKit... nothing found
Searching for Showtee... nothing found
Searching for OpticKit... nothing found
Searching for T.R.K... nothing found
Searching for Mithra... nothing found
Searching for OBSD rk v1... nothing found
Searching for LOC rootkit... nothing found
Searching for Romanian rootkit... nothing found
Searching for Suckit rootkit... nothing found
Searching for Volc rootkit... nothing found
Searching for Gold2 rootkit... nothing found
Searching for TC2 Worm default files and dirs... nothing found
Searching for Anonoying rootkit default files and dirs... nothing found
Searching for ZK rootkit default files and dirs... nothing found
Searching for ShKit rootkit default files and dirs... nothing found
Searching for AjaKit rootkit default files and dirs... nothing found
Searching for zaRwT rootkit default files and dirs... nothing found
Searching for Madalin rootkit default files... nothing found
Searching for Fu rootkit default files... nothing found
Searching for ESRK rootkit default files... nothing found
Searching for rootedoor... nothing found
Searching for ENYELKM rootkit default files... nothing found
Searching for anomalies in shell history files... nothing found
Checking `asp'... not infected
Checking `bindshell'... INFECTED (PORTS: 465)
Checking `lkm'... chkproc: nothing detected
Checking `rexedcs'... not found
Checking `sniffer'... lo: not promisc and no packet sniffer sockets
venet0: not promisc and no packet sniffer sockets
venet0:0: not promisc and no packet sniffer sockets
Checking `w55808'... not infected
Checking `wted'... chkwtmp: nothing deleted
Checking `scalper'... not infected
Checking `slapper'... not infected
Checking `z2'... chklastlog: nothing deleted
Eine Zeile ist immer so aufgebaut, das erst erkennbar ist, was getestet wird und anschließend das Ergebnis des jeweiligen Tests gut erkennbar ist. Alle Ergebnisse die mit Kleinbuchstaben geschrieben sind, entsprechen keinem Problem bzw. bedeuten, dass der Test negativ und somit gut ausgegangen ist. Wer sich das Beispiel oben genauer angesehen hat, sieht dass in Zeile 102 ein großes INFECTED steht. Wer so etwas bei sich sieht, sollte aufmerksam werden, aber auch nicht in Panik verfallen. Das gegeben Beispiel gibt nur an, dass hinter Port 465 etwas erreichbar ist, was genau ist aus den Ergebnissen nicht erkennbar. In unserem Fall ist hinter Port 465 einfach nur der SMTPS, also verschlüsseltes SMTP erreichbar, was überhaupt kein Problem darstellt und eher die Sicherheit beim Mail-Verkehr erhöht. Um so etwas zu wissen, muss man sein System eben kennen. Wer über ein Infected stolpert und sich dies nicht erklären kann, kann die Ausgabe auch einfach mal bei einer Suchmaschine seiner Wahl eingeben und bekommt so evtl. weitere Infos, oftmals handelt es sich eben wirklich um einen Fehlalarm.
Man kann chkrootkit auch als Cron-Job, z.b. wöchentlich ausführen lassen und die Ergebnisse sich per Mail zu schicken lassen, dies ist hier näher erklärt.
Alles in allem finde ich chkrootkit recht hilfreich um mögliche Probleme zu finden und einen Überblick zu erhalten. Was verwendet ihr noch um euer System in Schach zu halten, also außer die üblichen Mittel wie Logfiles im Auge behalten und ähnliches?
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Erstellt von Matthias am 16. November 2010

proftpd Logo
Seit einigen Tagen besteht in proftp, dem FTP Server der auf vielen Servern läuft ,eine Sicherheitslücke, welche mittlerweile häufig ausgenutzt wird. Die meisten Server Anbieter weißen momentan auf diese Lücke hin und verlinken auf die Plesk Seiten die das weitere Vorgehen beschreiben. Da das ganze zumindest für mich anfangs verwirrend war, habe ich das hier nochmal zusammen gefasst. Plesk ändert nicht die Versionsnummer beim Einspielen des Patches, weist darauf aber auch nirgends hin, wodurch man eigentlich annimmt, dass man noch die Lücke im System hat. Dazu unten mehr.
Strato weist wohl auch teilweise betroffene Kunden daraufhin, wenn der Server schon infiltriert bzw. infiziert wurde. Man erhält laut verschiedenen Nutzern im Serversupportforum eine Mail des Supports.
Man kann die Lücke in Plesk entweder so schließen, indem man die Updates für die 9.5er Linie komplett einspielt. Da mittlerweile Plesk 10.x erschienen ist, wird auch die 10er Reihe in der Update Übersicht auftauchen. Dieses braucht man aber nicht zu installieren bzw. darauf zu upgraden. Die Meisten Hoster haben Plesk 10.x noch nicht offiziell frei gegeben und unterstützen es auch noch nicht. Daher bleibt am Besten erst mal bei 9.5!
Wenn dies abgeschlossen ist, kann man via
/usr/sbin/proftpd -v
in der Konsole nach schauen welche Version installiert ist. Man wird feststellen, dass weiterhin die Version 1.3.2e installiert ist. Scheinbar aktualisiert Plesk nicht die Versionsnummer um zukünftige reguläre Updates nicht durch den Patch zu verhindern. Plesk aktualisiert also nicht auf die 1.3.3c, welche offiziell ohne die Lücke erschienen ist.
Wem das zu unsicher ist oder wer sicher gehen will, dass nun 1.3.3c installiert ist, kann folgende Befehle ausführen um proftpd 1.3.3c manuell zu updaten. Bitte schaut vorher ob ihr wirklich selber wisst, was ihr da macht!
apt-get install libpam0g-dev
wget ftp://ftp.proftpd.org/distrib/source/proftpd-1.3.3c.tar.gz
tar xzfv proftpd-1.3.3c.tar.gz
cd proftpd-1.3.3c
./configure
make
mv /usr/sbin/proftpd /usr/sbin/proftpd.old
cp proftpd /usr/sbin/proftpd
Wenn man anschließend wieder mit
/usr/sbin/proftpd -v
die Version testet, wird nun 1.3.3c angezeigt. Nun habt ihr definitiv die aktuelle Proftpd Version ohne Lücke installiert.
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