Disfunctions.de

Das Blog der gnadenlosen Fehlfunktionen!

Archiv für September, 2010

[Gastartikel] UMTS Router

Erstellt von Fabian am 19. September 2010

Christian, vom mobiles-internet123.de Team, die sich zum Ziel gesetzt haben eine sehr Umfangreiche Seite zum Thema „Mobiles Internet in Deutschland“ aufzubauen,  ist auf Matthias‘ Artikel zum N24 UMTS-Stick gestoßen und hat uns als Ergänzung einen Artikel über UMTS Router zur Verfügung gestellt. In diesem Sinne nochmals vielen Dank vom Disfunctions-Team!

Mit einem UMTS Router lassen sich UMTS Verbindungen gleichzeitig mit mehreren Nutzern verwenden. Ähnlich wie bei den etablierten DSL Routern können hier mehrere Endgeräte an die Netzwerkkomponente angeschlossen werden, um gemeinsam das Internet zu nutzen. Bei einem UMTS Router wird dabei für die Internetverbindung nur nicht das Festnetz, sondern das Mobilfunknetz genutzt. So eignen sich UMTS Router insbesondere für all jene, die auf den Festnetzanschluss verzichten wollen, oder bei denen kein Breitband Internet per Festnetz zur Verfügung steht und die trotzdem das heimische Netzwerk oder das Firmennetzwerk in das Internet bringen wollen. Wer den UMTS Router als so genannte Fallback Lösung nutzen möchte, findet heute auch Geräte, die UMTS Router und DSL Router kombinieren und die Fallback Möglichkeit auf UMTS von Hause aus mitbringen.

Die Zahl und der Anschluss von geeigneten Endgeräten – wie zum Beispiel Laptop, PC und gegebenenfalls Spielekonsole – können bei einen UMTS Router auf unterschiedlichen Wegen erfolgen. Wie dies genau geschieht und welche Geräte dabei angeschlossen werden können, hängt auch von den technischen Spezifikationen des jeweiligen UMTS Routers ab. Möglichkeiten wie Geräte am Router grundsätzlich angeschlossen werden können, können zum Beispiel ein kabelgebundener Anschluss über ein Netzwerk- oder USB Kabel, aber auch drahtlos über WLAN sein.

Richtig angeschlossene Geräte können in der Regel anschließend über eine korrekt aufgebaute Internetverbindung über den Router in das Internet und hier zum Beispiel E-Mail nutzen oder einfach nur das Surfen ermöglichen. Damit eine Internetverbindung mit einem UMTS Router aufgebaut werden kann, muss allerdings vorab noch der Internetzugang mit den Daten des eigenen Mobilfunkproviders zum UMTS Internetzugang konfiguriert werden. Ebenfalls benötigt der UMTS Router wie auch ein UMTS Stick oder ein UMTS Handy, eine UMTS Sim Karte, damit eine Mobilfunkverbindung hergestellt werden kann. Da ein UMTS Router keinen Festnetzanschluss benötigt, eignet sich ein UMTS Router auch zur Mitnahme von Ort zu Ort.

Bild Quelle:wag310 (Alberto Sagredo), steht wie das gesamte Blog unter Creative Commons Lizenz

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Ende und Zusammenfassung der Artikelserie [IM]

Erstellt von Lukas am 13. September 2010

Unter Mein Alternatives IM-Programm haben wir unsere zweite Artikelserie hier im Blog gestartet. Nach dem unsere erste Serie “Meine Programme unter System X” so erfolgreich war und gut angenommen wurde, haben wir uns entschlossen diese zweite Serie zu starten. Diese ging nun mit den letzten Artikeln zu Ende.

Alles in allem fanden wir diese sehr erfolgreich. Wir haben viele Rückmeldungen und eingesendete Artikel bekommen, teilweise auch über Trackbacks aus anderen Blogs. Über all dies haben wir uns sehr gefreut! Daher hier an dieser Stelle mal ein großes

Dankeschön

an alle die mitgemacht haben, gelesen und kommentiert haben. Die Leserzahlen (Unique Visitors) dieser Aktion haben sich auch sehen lassen können. Durchschnittlich wurden die Artikel jeweils ca. 240 mal gelesen. Zu den Artikel dieser Serie haben wir von euch bisher 15 Kommentare bekommen, hinzukommen noch die Kommentare von den externen Blogs. Wobei dies jetzt auch nur die User sind, die direkt auf unserem Blog waren und die Artikel gelesen haben, man müsste da noch die Leser der anderen Blogs, des Feeds und der Planeten hinzufügen. Dies soweit mal zu den Zahlen und Fakten. Jetzt nochmal die versprochene Übersicht aller Artikel(in chronologischer Reihenfolge):

Wir haben damit viele verschiedene Messenger abdecken können und ein schön buntes Feld erhalten. Von Linux über Mac bis Windows wurde auf alle Betriebssysteme eingegangen. Wir hoffen das die Serie auch für euch interessant war und ihr die ein oder andere neue Idee mitgenommen habt.
Uns hat die Serie Spaß gemacht und es war interessant, wie die verschiedenen Leute ihre IM Programme benutzen, wir hoffen euch ging es genauso! Wenn ihr noch Anmerkungen, Ideen oder sonst irgendwas beizutragen habt, hinterlasst einfach einen Kommentar oder schickt uns ne Mail, wir freuen uns! In der Hoffnung, dass wir oben bei den Links niemanden vergessen haben, war es das erst mal zu dieser Serie!

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[Serie] Mein alternatives IM-Programm [Lukas]

Erstellt von Lukas am 9. September 2010

[Dieser Artikel erstand im Rahmen der Artikelserie Mein alternatives IM-Programm auf dem Blog Disfunctions.de im September 2010. Gerne könnt auch ihr euch an dieser Artikelserie beteiligen, wie dies ganz einfach geht, steht auch dort.]
Die Adium Ente

Im Rahmen der Artikelserie „Mein alternatives IM-Programm“ werde ich euch heute Adium auf dem Mac vorstellen. Auf meinem Macbook 13,3″ nutze ich Adium 1.4 b 18. Über diesen Clienten laufen bei mir aktuell ICQ, MSN und Jabber. Allerdings ist es auch möglich weitere Dienste wie Twitter, Facebook und zahlreiche mehr zu verwenden. Adium ist ein freies, kostenloses und unter der GNU GPL Open Source Lizenz verfügbares Programm.

„Alternativ“ ist Adium nicht ganz, da es für ICQ und MSN meines Wissens keine offizielle Version vom Hersteller gibt. Also ist es eigentlich so gut wie die einzigste Möglichkeit alle diese Dienste mit einem Programm zu nutzen.

Möchte man seinen Standart-Clienten anpassen, so kann man sich unter Zahlreichen Erweiterungen (Xtras) auf http://adium.im entscheiden.

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[Serie] Mein alternatives IM-Programm [Matthias]

Erstellt von Matthias am 4. September 2010

[Dieser Artikel erstand im Rahmen der Artikelserie  Mein alternatives IM-Programm auf dem Blog Disfunctions.de im September 2010. Gerne könnt auch ihr euch an dieser Artikelserie beteiligen, wie dies ganz einfach geht, steht auch dort.]

Pidgin LogoAls Messenger Programm nutze ich Pidgin und Ubuntu 10.04 Lucid Lynx. Weitestgehend ist dies das Standard Pidgin, welches man unter Ubuntu installieren kann. Ich habe lediglich als zusätzliches Plugin den OTR-Zusatz installiert, den findet man auch im Software-Center.

Pidgin ist ein recht weit verbreitetes, Open Source Messenger Programm, welches unter nahezu allen Betriebssystemen läuft und deshalb wohl auch recht beliebt ist. Es stehen außerdem ziemlich gute Erweiterungsmöglichkeiten zur Verfügung, wodurch sich mit der Zeit viele Plugins und Erweiterungen entwickelt haben. Die Entwickler Community ist ziemlich aktiv, wodurch viele verschiedene Protokolle unterstützt und Fehler schnell behoben werden.  Und wenn ein Protokoll mal doch nicht von Haus aus unterstützt wird, ist es recht wahrscheinlich, dass man ein Plugin dafür findet.

Auch wenn ich oben erwähnt habe, dass ich relativ wenig besonderes nutze, möchte ich trotzdem mal auf ein paar Kleinigkeiten eingehen.

OTR – Off-the-Record Messaging

Ich benutze, bei fast allen Leuten mit denen ich über Jabber kommuniziere eine OTR Verschlüsselung. Einfach deshalb, weil es keinen was angeht was ich mit einzelnen bespreche. Außerdem ist die OTR Verschlüsselung wirklich sowas von einfach handhabbar, dass man sich fast schämen muss wenn man es nicht benutzt. 😉 Wie gesagt, einfach das Plugin im Software Center installieren und in Pidgin unter Werkzeuge –> Plugins aktivieren. Nun hat man in jedem offenen Chat einen Button rechts unten auf dem „Nicht privat“ steht. Will man mit einem Kontakt, der ebenfalls OTR hat, einen verschlüsselten Chat aufbauen, klickt man auf diesen Button und der Rest ist dann ziemlich selbsterklärend und geht schnell. Später baut sich die Verschlüsselung automatisch auf, sobald man mit dem entsprechenden Kontakt schreibt. Man braucht sich um nichts mehr kümmern. Ich kann jedem OTR nur empfehlen, es ist wirklich einfach und schnell und vor allem ohne großen Aufwand.

Jabber Transports

Da ich des öfteren von verschiedensten Clienten und Systemen auf meine Messenger zugreifen will, hat es sich für mich als ziemlich praktisch erwiesen Jabber Transports zu nutzen. Transports bieten einige Jabber Server an um andere Protokolle wie MSN, ICQ und viele mehr direkt in sein Jabber einzubinden. Man muss sich dann nur noch in seinen Jabber Account einloggen und der Transport kümmert sich um die Verbindung in das andere Protokoll. Man bekommt alle Kontakte direkt angezeigt und es fühlt sich meiner Meinung nach relativ „nativ“ an. Als Jabber Server nutze ich bekanntlich jabber.ccc.de, dieser wird vom Chaos Computer Club bereitgestellt und ist frei zugänglich. Da dieser keine Transports anbietet, aus Stabilitätsgründen, nutze ich einfach den Transport von jabber.hot-chilli.net, ihr seht ich habe meinen Account beim CCC Server, kann aber die Transports von einem anderen Server nutzen, ganz ohne Probleme! Das ist auch mal wieder eine der vielen Vorteile von Jabber. Da man Kontakte in den anderen Protokollen nun nicht mehr ganz so super verwalten kann wie bei nativem ICQ,MSN, what ever, hat sich für mich ein Roster Utility als ganz praktisch erwiesen. Das braucht man aber eigentlich auch nur einmal am Anfang um das übersichtlich einzurichten und falls man mal seinen Transport Server wechseln möchte. Um einen Transport einrichten zu können, geht man in Pidgin einfach auf Werkzeuge–>Plugins, aktiviert dort das XMPP-Dienstsuche Plugin und geht danach auf Werkzeuge–>XMPP-Dienstsuche. Man muss nur zum Einrichten eines Transports einen dazu fähigen Client haben, Pidgin kann dies. Später kann man seine Kontakte der anderen Prtokolle auch an allen anderen Jabber Clienten nutzen. Ich mache dies zum Beispiel auf dem Handy mit Jabiru, welches auf Android läuft.

Als kleine Ergänzung nutze ich noch das Pidgin Plugin für den Avant Window Navigator, damit bekomme ich im Launcher immer den Avatar des Users angezeigt und nicht das Pidgin Logo. Außerdem habe ich anfangs mal das Evolution Integrationsplugin von Pidgin genutzt, damit legt er alle Messenger Kontakte im eigenen Mail Adressbuch an bzw. ergänzt diese um die Jabber/ICQ/MSN ID. Das wird aber wohl nicht gleichzeitig mit den Transports laufen, aber ausprobiert habe ich dies nicht.

Achso, wer sich fragt warum ich kein Empathy nutze, schließlich ist dies doch die Standard Anwendung unter Ubuntu, dies liegt daran, dass Empathy soweit ich weis bis heute keine Verschlüsselung unterstützt und zum Anderen ist es auch die Gewohnheit. Wobei ich zugeben muss, dass ich Empathy wegen der fehlenden Verschlüsselung nie ernsthaft getestet habe.

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Twitter oAuth – Gwibber upgraden

Erstellt von Matthias am 1. September 2010

Twitter hat vor einiger Zeit die User Authentifizierung über die API umgestellt. Dabei soll seit längerem nun die OAuth Methode benutzt werden. Die bisherige Basis Authentifizierung ist heute ausgelaufen und von Twitter deaktiviert worden, dies bedeutet nun also automatisch, dass alle Client – Programme, die nur die alte Methode unterstützen, seit heute nicht mehr funktionieren. Genau dies ist bei Gwibber in der aktuellen stabilen Version sowohl unter Ubuntu Lucid Lynx 10.04 als auch unter Maverick Meerkat 10.10 der Fall. Eine Version von Gwibber mit Unterstützung für OAuth existiert bereits, hat aber noch nicht in die stable Repositorys der Distributionen Einzug gehalten.

Glücklicherweise wurde ein offizielles Repository unter Ubuntu bereitgestellt, das die neuere Version beinhaltet. Dies ist aber bisher nur für Testzwecke bestimmt. Trotz allem funktioniert es bei mir und anscheinend auch vielen anderen wunderbar, aber wie immer gilt: Verwendung auf eigene Gefahr!

Um Gwibber mit Twitter wieder zum Laufen zu bringen, müsst ihr folgende Befehle in euer Terminal eingeben:


sudo add-apt-repository ppa:ubuntu-desktop/ppa
sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade

Anschließend muss Gwibber einmal beendet und neu gestartet werden, dies könnt ihr entweder über die GUI machen, indem ihr im Menü Gwibber –> Beenden klickt und anschließend Gwibber wieder startet oder direkt im Terminal.


gwibber-service restart

Nun muss man seine angelegten Twitter Konten noch neu authentifizieren, dazu geht man in Gwibber auf Bearbeiten–>Konten, wählt das entsprechende Konto aus und klickt auf  den großen Button Berechtigen. Nun öffnet sich eine Twitter Seite auf der man seine Zugangsdaten eingibt und bestätigt. Wenn dies geklappt hat, darf man nicht vergessen auf Hinzufügen und Speichern zu klicken.

Nun sollten sich die Twitter Konten wieder automatisch aktualisieren und alles funktionieren. Man kann nun das zuvor hinzugefügte Repository wieder entfernen, damit man nicht von allen Programmen die Testversionen nutzt. Wer ein halbwegs aktuelles System hat, bekommt wohl momentan auch fast nur Gwibber ausgeliefert.

Ich finde es immer wieder schade, dass solche Aktualisierungen erst mit Druck vollzogen werden, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Die Änderung in der Twitter API ist seit Monaten bekannt und Gwibber hat dafür auch Lösungen, leider eben wurde dies nicht in Ubuntu rechtzeitig aufgenommen! Ein ähnliches Problem gab es vor einigen Wochen auch schon mit Liferea!

Die Schritte seht ihr hier nochmal in den Bildern.

[via Ubuntu Desktop Mailinglist und The Fridge]

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