Disfunctions.de

Das Blog der gnadenlosen Fehlfunktionen!

Archiv für Januar, 2011

Hintergrundbilder valide verlinken

Erstellt von Matthias am 25. Januar 2011

Ich hatte kürzlich das Problem, in einem Header einer Webseite verschiedene Hintergrundbilder zu haben, die auf verschiedene interne wie externe Seiten verlinken sollten. Dazu hatte ich erst folgenden Code benutzt.


<div id="header">
	<a href="http://link-zur-seite.tld" title="Titel zur verlinkten Seite"><div id="header1"></div></a>
	<a href="http://link-zur-seite.tld" title="Titel zur verlinkten Seite"><div id="header2"></div></a>
	<a href="http://link-zur-seite.tld" title="Titel zur verlinkten Seite"><div id="header3"></div></a>
	<a href="http://link-zur-seite.tld" title="Titel zur verlinkten Seite"><div id="header4"></div></a>
</div>

Die divs header1 bis header4 konnte ich dann schön im CSS positionieren, mit einem Hintergrundbild versehen und so weiter.


div#header1 {
background:transparent url(../images/header1.png) no-repeat scroll 0 0;
float:left;
height:94px;
left:0;
margin-left:16px;
margin-top:8px;
position:absolute;
top:0;
width:740px;
}

Dummerweise funktioniert die Methode zwar gut, ist aber nach den Standards nicht Valide. Um das ganze valide umzusetzen, muss man beachten, dass divs nicht in einem inline Element wie dem a-Element vorkommen dürfen. Um dies zu machen, muss man etwas anders vorgehen, bei mir sieht der Code dann wie folgt aus:


<div id="logo">
	<a class="header1" href="http://link-zur-seite.tld" title="Titel zur verlinkten Seite"></a>
	<a class="header2" href="http://link-zur-seite.tld" title="Titel zur verlinkten Seite"></a>
	<a class="header3" href="http://link-zur-seite.tld" title="Titel zur verlinkten Seite"></a>	
	<a class="header4" href="http://link-zur-seite.tld" title="Titel zur verlinkten Seite"></a>
</div>

Man gibt dem a-Element einfach noch eine Klasse mitels class=“header1″ mit. Damit kann man im CSS die Link Fläche auch positionieren und mit Hintergrundbild versehen und gleichzeitig bleibt der Code Valide. Im CSS muss man noch eine kleine Anpassung vornehmen, aus div#header1 wieder daher a.header1.


a.header1 {
background:transparent url(../images/header1.png) no-repeat scroll 0 0;
float:left;
height:94px;
left:0;
margin-left:16px;
margin-top:8px;
position:absolute;
top:0;
width:740px;
}

Nun ist sowohl der HTML Code als auch das CSS Valide und alles funktioniert. Insgesamt eine sehr schöne und schlanke Lösung, man muss nur erst mal drauf kommen. 😉

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verschlüsseltes lvm in anderem System einbinden

Erstellt von Matthias am 8. Januar 2011

Ubuntu Logo

Vor kurzem habe ich mein Ubuntu System auf eine andere Festplatte installiert. Wie immer auch wieder als vollverschlüsseltes LVM. Wie das immer so ist, nachdem man alles installiert hat seine ganzen Programme wieder drauf hat, stellt man fest, dass man doch noch einige Config Files, Skripte und sonstige Daten von der alten Platte bräuchte. Ich habe grundsätzlich keine Daten auf der Systemplatte gespeichert, damit ich auch jeder Zeit bei einer defekten Platte oder einem gecrashtem System mit den Daten weiter arbeiten kann. Also eigentlich hätte ich nicht wirklich noch was von der alten Platte benötigt, aber die Config Files und beispielsweise die Playlist Datenbank von Banshee sind schon ganz praktisch. Auch schon das alte System war vollverschlüsselt, daher konnte ich nicht einfach die alte Platte anschließen und einbinden. Auf meiner Suche nach einer Lösung bin ich auf einen Beitrag von Chrisss (linuxundich.de) auf Ubuntuusers.de gestoßen, der für mich, leicht abgewandelt wunderbar funktioniert hat.

Dazu muss man folgende Befehle ausführen:

Zuerst schaut man nach wie das lvm heißt, dort wo $NAME steht, wird der Name eures lvm erscheinen. die erste Zeile muss ungeändert so bleiben und in das Terminal eingegeben werden.


$ lvdisplay | grep "LV Name"
LV Name                /dev/$NAME/root
LV Name                /dev/$NAME/swap_1
LV Name /dev/$NAME/boot

Nun weis man den Namen und fügt ihn in den nächsten Befehl ein, dadurch aktiviert man das lvm.


$ vgchange -a y $NAME
2 logical volume(s) in volume group "$NAME" now active

Nun muss man es nur noch mounten, dazu erst einen Mountpoint erstellen (hier /mnt/root, kann aber auch ein frei gewählter sein).


$ mkdir /mnt/root

Und nun wirklich mounten.


$ mount /dev/$NAME/root /mnt/root

Beim Öffnen wird man nach dem Passwort gefragt und hat es nun wie eine normale Festplatte eingebunden und kann die Dateien kopieren, verändern oder löschen. Das war alles!

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Tilda – praktisches Terminal

Erstellt von Matthias am 7. Januar 2011

Tilda Terminal TabsDa ich immer mehr mit dem Terminal arbeite und auch immer wieder längere Prozesse wie aufwendiges rsync und ähnliches im Terminal laufen lasse, waren erst Tabs sehr praktisch, dass kennt ja jeder vom Browser her. Vor kurzem bin ich auf Tilda gestoßen, ein sehr angenehmes, kleines Programm, welches das Terminal nur auf Knopfdruck anzeigt und auch wieder ausblendet. Beim Ausblenden werden laufende Befehle weiter ausgeführt. Zu Tilda gibt es einen recht guten Artikel im ubuntuusers.de Wiki.

Installieren kann man Tilda unter Ubuntu entweder, indem man im Software Center nach „Tilda“ sucht oder mit dem Befehl:



sudo apt-get install tilda


Anschließend kann man Tilda einfach über das Menü Anwendung –> Zubehör –> Tilda starten und es öffnet sich beim ersten Start ein Konfigurationsfenster. Dort kann man alles nach belieben einstellen, dies kann man aber auch später noch genauer seinen Bedürfnissen anpassen.

Bei mir öffnet sich Tilda per Druck auf F1 und lässt sich so auch wieder verbergen. Das Praktische bei Tilda sind zum einen die Tabs, aber auch, dass Befehle weiterlaufen, wenn man Tilda wieder verbirgt. So stört Tilda auf beim normalen Arbeiten nicht weiter und man ruft es nur auf, wenn man es wirklich braucht. Am Praktischsten ist es, wenn man Tilda gleich beim Systemstart mit starten lässt, dazu einfach System –> Einstellungen –> Startprogramme aufrufen und Tilda hinzufügen, der Befehl ist einfach auch „Tilda“.

Bei mir ist Tilda in kürzester Zeit zum Standard geworden ohne das ich schon fast nicht mehr arbeiten würde. Es ist für mich eine große Erleichterung und macht vieles schneller, auch wenn es wirklich nur ein kleines, schmales Programm ist.

Was habt ihr noch für Tricks und Kniffe für euer Terminal?

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