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Das Blog der gnadenlosen Fehlfunktionen!

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Podcasts in Plex einbinden

Erstellt von Fabian am 6. Mai 2014

Ich benutze jetzt seit längerem Plex um Filme,Musik etc. zu verwalten und zu streamen. Allerdings hatte ich bis jetzt keine Möglichkeit gefunden Podcasts direkt einzubinden. Deshalb habe ich ein kleines Workarround gebastelt.

Zunächst habe ich die URLs der Podcasts aus Rhythmbox exportiert:

xgrep -x '/rhythmdb/entry[@type="podcast-feed"]/location/text()' ~/.local/share/rhythmbox/rhythmdb.xml | grep ^http | sort > links.txt

Für xgrep gibt es ein Ubuntu- und Fedorapaket. Für Debian muss xgrep aus dem Quelltext gebaut werden, dafür ist das Paket xutils-dev notwendig.

Um die Podcasts herunterzuladen verwende ich PodGrab. Da PodGrab bei mir von einem eigenen User ausgeführt wird und sich der Speicherort außerhalb des Verzeichnis befindet in dem PodGrab ausgeführt wird habe ich die Zeile download_directory = current_directory + os.sep + DOWNLOAD_DIRECTORY so angepasst, dass download_directory den Pfad zum Speicherort enthält.

Jetzt können die einzelnen URLs in PodGrab importiert werden. Das habe ich mit einem kleinen Shellscript gemacht:

#!/bin/bash

filename=$1
for line in `cat $filename`
do
./PodGrab.py -s $line
done
./PodGrab.py -l
exit 0

PodGrab wird jetzt täglich durch einen cronjob mit der Option -d aufgerufen und lädt ggf. neue Episoden runter.

Der Speicherort der Podcasts kann jetzt in Plex als Bibliothek hinzugefügt werden und wird täglich aktualisiert.

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Facebook Konto löschen – Digital Suicide

Erstellt von Fabian am 24. September 2011

Der Grund oder besser gesagt, der Tropfen der das Fass zum Überlaufen gebracht hat, für das Löschen meines Accounts ist, wie sich der ein oder andere eventuell schon gedacht hat, die „Neuerungen“ die auf der „Facebook Konferenz F8“ angekündigt wurden. Ich möchte hier nichts über Socialnetworks und Datenschutz schreiben, darüber haben andere schon genug geschrieben.

Ich war zwar nie unter meinem richtigen Namen und meiner „richtigen“ Emailaddresse angemeldet nur habe ich keine Lust in einem Netzwerk angemeldet zu sein in dem ich Permanent damit beschäftigt bin meine Aktivitäten und Daten beisammen zu halten bzw. dafür zu sorgen dass sie von Facebook nicht immer wieder verteilt werden. Facebook war nach Schüler- und StudiVZ das dritte Netzwerk in dem ich angemeldet war und bei keinem war das so krass wie bei Facebook. Nachdem ich immer mal wieder und in den letzten Tagen verstärkt drüber nachgedacht habe meinen Account zu löschen, habe ich mich dann heute dazu entschlossen.

Was für den ein oder anderen, der das selbe vor hat, eventuell ganz interessant ist, ist die Frage wie man seinen Account nachhaltig löscht.

Facebookt bietet an den Account zu deaktivieren, nur wird der Account dann, logischerweise, nur deaktiviert, die Daten bleiben aber erhalten. Auch wird der Account bei einem Login sofort wieder aktiviert. Das kann bei der Verknüpfung von vielen Webseiten mit Facebook schneller gehen als einem lieb ist.

Um seinen Account wirklich zu löschen muss man sich ein wenig durch die Einstellungen klicken. Ich habe das mal in einem Link gepackt. Wer will kann ja mal versuchen selber an diesen Punkt zu gelangen ;).

Danach bekommt man die Nachricht dass das Konto deaktiviert wurde und in den nächsten 14 Tagen gelöscht wird. Warum der Account nicht sofort gelöscht wird und ob das mit den geltenden Datenschutzbestimmungen zu vereinbaren ist, frage ich mich allerdings.

Um dem Problem des automatischen Logins durch andere Webseiten vorzubeugen sollte man auch noch alle Facebook-relevanten Cookies aus dem Browser löschen.

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Die Post und geöffnete Briefe

Erstellt von Fabian am 19. August 2011

Vor ca. 1 Woche erzählte mir ein Freund, der in der selben Straße wohnt, dass bei ihm ein Brief (persöhnlicher Natur) offensichtlich geöffnet angekommen ist. Der Brief der nicht in Deutschland abgeschickt wurde hatte auch keinen Stempel oder einen Hinweis darauf das er evtl. vom Zoll geöffnet wurde. Interessant ist, dass alle anderen Briefe, die durch ihre Form „offensichtlich“ als „offizielle“ Briefe zu erkennen sind, nicht geöffnet worden sind.  Deshalb scheint für uns die Möglichkeit, dass der Brief von einem Postboten geöffnet wurde, um darin Geld o.ä. zu finden, am wahrscheinlichsten.

Etwa drei Tage später kam dann bei uns auch ein persöhnlicher Brief geöffnet an. Der Umschlag war an einer Seite aufgerissen und wieder mit Tesafilm zugeklebt worden. Wir haben natürlich beim Absender nachgefragt ob er nicht einfach einen alten Briefumschlag recycelt hat, aber dem war nicht so. „Offizielle“ Post kam und kommt weiterhin ungeöffnet bei uns an.

Also habe ich mich mal bei der Post für günstige 6 ct pro Minute angerufen und der Dame am anderen Ende der Leitung die Vorfälle geschildert. Zunächst wurden mir mehere Möglichkeiten genannt, warum denn Postsendungen geöffnet ankommen, die beste war: „Ist der Brief eventuell beim Einwerfen in den Briefkasten beschädigt worden?“. Nachdem ich ihr klar machte dass sich der Brief dann wohl kaum im Briefkasten mit Tesafilm verschließt, und der Tatsache dass ich ausdrücklich darauf hinwies dass in der Straße auch bei anderen Post geöffnet angekommen ist, war man dann doch bereit die Vorfälle „aufzunehmen“.

Nach weiteren 3 Tagen lag dann ein ungeöffneter Brief der deutschen Post im Briefkasten. Mit folgendem Inhalt:

Es tut uns leid, dass Ihre Sendung beschädigt zugestellt wurde. Ihre Verärgerung hierüber verstehen wir gut und bitten Sie für die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten um Entschuldigung. Natürlich ist es unser Ziel, alle uns anvertrauten Sendungen in einwandreiem Zustand auszuliefern. Daher nehmen wir Ihre Reklamation zum Anlass unseren Service durch geziehlte Maßnahmen weiter zu verbesser. Als kleine Wiedergutmachung für den Ihnen etstandenen Ärger fürgen wir diesem Schreiben gerne ein paar Briefmarken Bei. Wir freuen uns, wenn sie künftig wieder von der Qualität unserer Leistungen überzeugen können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Kundenservice BRIEF

Bei den „ein Paar“ Briefmarken handelte es sich um vier 55 ct Briefmarken.

Ich glaube die werde ich Benutzen um Briefe an mich selbst zu schicken und zu gucken ob sie auch geöffnet ankommen.

 

 

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Ghostscript PDFs zusammenfügen.

Erstellt von Fabian am 27. Mai 2011

Ich habe gerade die Mitschrift eines Mitstudenten eingescannt (ja wäre ich in die Vorlesung gegangen hätte ich mir das sparen können ;)). Jedenfalls hatte ich am Ende jede Seite einzeln als PDF und wollte natürlich ein PDF daraus erstellen, mit Ghostscript ging das erstaunlich einfach.

Mittels

gs -dBATCH -dNOPAUSE -q -sDEVICE=pdfwrite -sOutputFile=Fertig.pdf *.pdf

fügt man alle .pdf Dateien im Ordner zur Datei Fertig.pdf zusammen.

Außerdem habe ich mich auch noch auf die Suche nach brauchbarer OCR-Software gemacht um die Datei durchsuchbar zu machen, da habe ich allerdings noch nichts brauchbares gefunden.

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FreeNAS im Vergleich mit QNAP TS410

Erstellt von Fabian am 30. Dezember 2010

Vor etwa 1/2 Jahr habe ich mir einem NAS mit FreeNAS eingerichtet. Neulich hatte ich einen QNAP T-410 NAS zum einrichten hier, dieser fertige NAS ist ab ca 310€ zu bekommen und bietet Platz für 4 Festplatten. Dagegen steht meine Selbstbaulösung mit FreeNAS für 320€ (beide Preise verstehen sich exklusive der Festplatten). Aufgrund der ähnlichen Peislage  hat mich ein Vergleich interessiert. Vielleicht ist das ja für den Ein oder Anderen interessant der sein Weihnachtsgeld in einen NAS investieren will.

Erster Eindruck/Lieferumfang

Der QNAP kommt mit 2 LAN Kabeln, einer Anleitung in „posterform“, einem externen Netzeil und einer Software-CD.
Das Gehäuse ist wirklich sehr kompakt dafür das es 4 Festplatten (wahlweise 3,5 oder 2,5) aufnehmen kann (ca HxBxT 17,5x18x23,5). Außerdem gehören 2x Gigabit LAN, 2x eSATA sowie 4x USB zur Ausstattung. Die Verarbeitung des QNAPs macht einen Sehr guten Eindruck, die Wechselrahmen rutschen sauber ins Gehäuse und verriegeln fest, außerdem ist der QNAP durch den Temperatur geregelten Lüfter nicht zu hören.

Hardware

Hardwareseitig hat der QNAP eine 800Mhz Marvell CPU und 256MB DDR2 RAM unter der Haube.
Dagegen steht die Selbstbaulösung mit einem Intel Atom D510, 2GB DDR2 RAM und einem Promise TX4 als SATA-Porterweiterung.
Im Preis/Hardwareleistung Vergleich hat also die Selbstbaulösung deutlich die Nase vorn. Dürfte aber deutlich mehr Strom verbrauchen, ich habe Leider keine Möglichkeit das Nachzumessen.

Einrichtung/Konfiguration

Für den QNAP gibt es eine CD mit der Software QNAP-Finder, welche nach dem Start QNAP Geräte im Netzwerk findet, was auch gut geht erlaubt man der Software den Zugriff ins interne Netzwerk in der Windowsfirewall. Danach geht die Konfiguration über ein Webinterface weiter. Die Software gibt es auch für Mac.
Was ich etwas schade finde, ist, dass, in meinem Fall, sich der QNAP seine IP nicht selbstständig bezogen hat und der Start von QNAP-Finder zwingend notwendig war, das mag für Windows/Mac User kein Problem sein doch ist etwas unschön nimmt man die Konfiguration mit einem Linux Rechner vor, hier wird im Handbuch empfohlen den NAS direkt mit dem Rechner zu verbinden (Twistedpairkabel (nicht im Lieferumfang enthalten)) und mit dem Webbrowser auf eine in der Anleitung angegebene Adresse zu navigieren. Mit beiden Varianten kommt man letztendlich auf das Webinterface, von dem aus dann die weitere Konfiguration vorgenommen wird.

Bei der FreeNAS Variante wird das Netzwerkinterface direkt am System eingerichtet, die IP entweder manuell vergeben oder mittels DHCP bezogen. Danach geht es auch hier im Webinterface weiter.

Webinterface

Das Webinterface des QNAPs macht einen etwas schickeren Eindruck, braucht aber meiner Meinung nach etwas mehr zeit zum Laden, da ist FreeNAS mit seinem eher schlanken Interface schneller, allerdings lassen sich beide intuitiv bedienen und es gibt bei beiden (kleine) Konfigurationshilfen.

Laufwerkskonfiguration

QNAP bietet folgende Möglichkeiten die Festplatten zu konfigurieren:
Einzelnes Laufwerk, RAID 0,1,5,6 , JBOD, sowie das Einrichten von ISCI Targets und Virtuellen Laufwerken. Als Dateisystem stehen EXT 3 bzw. 4 zur Auswahl. Außerdem lassen sich einzelne Laufwerke als Spare für einen RAID-Verbund konfigurieren

FreeNas bietet folgende Möglichkeiten:
Einzelnes Laufwerk, RAID 0,1,5 bzw kombinationen daraus, JBOD sowie das Einrichten von ISCI Targets. Als Dateisystem stehen UFS, FAT32 sowie ZFS zur Verfügung, allerdings scheint im Moment nur UFS wirklich stabil zu laufen und wird auch von mir verwendet.

Dienste

Die zur Verfügung stehenden Dienste habe ich in einer Tabelle aufgelistet Q steht für den QNAP, F für FreeNAS.

DIENSTQF
CIFS/SMBJAJA
FTPJAJA
TFPTNEINJA
SSH/TELNETJANur SSH
NFSJAJA
AFPJAJA
RSYNCNur als BackupfunktionJA
UNISONNEINJA
UPnPJAJA
iTunes/DAAPJAJA
DDNSJAJA
USVJAJA
WEBSERVERJAJA
BITTORRENTNEINJA
MySQLJANEIN

Zugriffskontrolle

Beide Bieten eine gute Skalierung von Benutzerrechten über einzelne Benutzer und Gruppen und ist für kleinere Netzwerke mehr als ausreichend.

Verschlüsselung

Mit freeNAS ist es möglich Laufwerke zu verschlüsseln in der 400er Serie von QNAP ist das erst ab dem TS-439 Pro II möglich. Ich denke auch mit der im TS410 verbauten Hardware dürfte Verschlüsselung eine langwierige Sache werden.

Backup

Der Vorteil des QNAPs ist seine Eingebaute Backupfunktion, einmal können die Systemeinstellungen an sich gesichert werden (ebenfalls bei FreeNAS), zusätzlich bietet QNAP allerdings Backups auf Externe Datenträger, Remote Backups auf andere Server sowie in die Amazon S3 Cloud.

FreeNAS fehlen diese Funktionen Leider.

FreeNAS auf dem QNAP?

Darüber habe ich mir auch Gedanken gemacht allerdings gibt es FreeNAS nicht für Marvell CPUs, allerdings läuft FreeBSD auf Marvell CPUs, da FreeNAS  auf  FreeBSD basiert, könnte man damit eventuell ein FreeNAS nachbauen aber das ist meiner Meinung nach Spielerei und auch fraglich ob das Ergebnis ähnlich gut ist. Allerdings sollte es möglich sein FreeNAS auf den größeren QNAPs mit Atom Prozessoren laufen zulassen. Ob das sinnvoll ist, muss dann jeder für sich entscheiden.

Fazit

Mein Fazit haut jetzt sicherlich niemanden um, die Stärken des QNAPs liegen im Bereich der Energiekosten, der Datensicherung und des Formats außerdem ist für den weniger versierten Anwender die Konfiguration etwas einfacher, in der Laufwerkskonfiguration wird einem  z.B das erstellen von Mountpoints abgenommen, außerdem ist die Möglichkeit ein Laufwerk als ein Sparelaufwerk für einen RAIDverbund einzurichten sowie RAID6 nette Features, doch bei 4 Festplatten ist auch wenig Potential dafür vorhanden, denn entweder richte ich die Festplatten als 3x RAID5+Spare oder 4x RAID 6 ein. Deshalb würde ich sagen der QNAP ist ein super Gerät für das heimische Wohnzimmer oder im Homeoffice als Backuplösung, wenn die Datenmenge nicht allzu hoch ist, ein wenig mehr Rechenleistung wäre allerdings auch schön gewesen, das geht wie oben Beschrieben dann auch auf kosten einer Verschlüsselungsmöglichkeit, welche für Homeoffice durchaus sinnvoll ist. Eine Weitere Stärke ist die Intergration des QNAPs mit einer Überwachungsanlage was ihn vielleicht für Ladenbesitzer interessant macht.

Mit FreeNAS kann für das gleiche Geld ein wesentlich Leistungsstärkeres System eingerichtet werden, allerdings bedarf es danach auch mehr Administration, da mir hier keine Backupfunktion zur Verfügung steht, welche ich durch Scripte+Cronjob+Externe Festplatte auf meinem Desktop „nachgerüstet“ habe. Andererseits bietet die Selbstbau Lösung auch mehr Platz für Festplatten und ich habe den ein oder anderen Dienst mehr zur Verfügung.

Also kurz um, wer noch eine Besenkammer frei hat und mit relativ wenig Geld eine recht Leistungsstarke NAS Lösung will und auch mal einen Sonntag zum „Basteln“ hat sollte über eine Selbstbaulösung mit FreeNAS nachdenken, wer aber etwas kleines stromsparendes sucht, was auch ins Wohnzimmer passt und danach weniger „Fürsorge“ braucht, für den ist der QNAP das bessere Gerät.

Interessant wären auch eure verwendeten NAS Systeme und ein kurzes Fazit dazu!

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Tatort Internet

Erstellt von Fabian am 7. Oktober 2010

Fefe hat heute Vormittag ja schon auf die Sendung „Tatort Internet-Schützt endlich unsere Kinder“ auf RTL2 hingewiesen (hier gibts die komplette Sendung),  ich habe mir die Sendung auch angesehen und war mir davor schon sicher darüber etwas zu schreiben.

Durch die Sendung führen Stepahnie zu Guttenberg (genau, die Frau von Theodor zu Guttenberg) als Vorsitzende des Vereins Innocence in Danger und Udo Nagel als pensionierter Polizist. Beschrieben wird die Sendung auf RTL2 folgendermaßen:

[…]“Tatort Internet – Schützt endlich unsere Kinder“ thematisiert diese ernste Bedrohung, recherchiert, konfrontiert und deckt auf. RTL II möchte auf die Gefahren hinweisen, ein Bewusstsein zum Schutze unserer Kinder schaffen und auf eine gesetzliche Neubewertung dieser Taten hinwirken. Stephanie zu Guttenberg und Julia von Weiler von Innocence in Danger stehen mit ihrer Expertise zur Seite.[…]

Schon gleich zu Beginn der Sendung treten die Beteiligten als „Internetexperten“ auf, so erklärt Frau Guttenberg gleich am Anfang dass Internet im Kinderzimmer eine Standleitund für Perverse ist, da die Webcam am PC gehackt werden kann und somit kinderpornographisches Material produziert werden kann ohne selber handanlagen zu müssen. Außerdem bekommen wir von Julia von Weiler (Geschäftsführerein von Innocence in Danger)  das Phänomen „Einmal im Netz, immer im Netz“ erklärt. Was mich sowieso die ganze Zeit gestört hat, ist die Tatsache, dass der Hinweis auf einen kritischen Umgang mit dem Medium internet, vorallem im Bezug auf sachen wie Sicherheit und Privatsphäre, bzw. der Hinweis auf eine dahingehende erziehung der Kinder komplett fehlt. Ich glaube die Tatsache das Frau zu Guttenberg am Ende mehr oder weniger in einem Nebensatz eine dahingehende Bemerkung macht, macht es dann auch nicht gerade besser.

Was mich die ganze Zeit über an der Sendung gestört hat, war die Tatsache, dass mich die Machart der Sendung schwer an das Scripted Reality Fernsehn im RTL bzw. RTL2 Vormittagsprogramm erinnert. So finden die Ermittler auf einmal zufällig in der Nachbesprechung eines „Einsatzes“ ein Profil auf Facebook außerdem wirken die Räume sehr steril und die hohe Quote an Appleprodukten überrascht auch ein wenig.

Mein Hauptpoblem mit der Sendung war aber vielmehr folgendes: Wenn wir  bzw. ich mir einmal ganz genau Gedanken darüber machen was der geneigte Zuschauer eigentlich sieht, fällt folgendes auf, wir sehen einige Personen die vermeindlichen Pädophilen in Chatrooms eine Falle stellen, man bekommt aber nie Original Chatlogs zu Gesicht, noch bekommt man gesagt auf welcher Platform, mit welchem Messenger bzw in welchem Chatroom das Gespräch zu stande gekommen ist. Desweitern sehen wir von oben bis unten anonymisierte Personen. Außerdem sollte man sich doch mal die Frage stellen, macht sich wirklich jemand irgendwo Strafbar? Die Person mit der der Pädophile chattet ist Volljährig und auch die Person mit der das Treffen Stattfindet ist nach Angaben des Senders nach ebenfalls Volljährig, bevor eine strafbare Handlung begangen wird, wird das Gespräch zwischen dem „Lockvogel“ und dem „Opfer“ beendet. Um ehrlich zu sein halte ich das für verschwendete Energie, denn selbst Udo Nagel sagt am Ende des zweiten Falls, der an die Polizei weitergeleitet wurde, dass die Polizei nicht handeln könnte, da die weitergeleiteten Informationen laut angaben der Polizei nicht für einen Anfangsverdacht reichen würden. Außerdem hatte ja Fefe schon vor der Sendung auf das Problem des „Entrapment“ hingewiesen. [Link]

Hier fand ich den 3. Fall der vorgestellt wurde besonders kritisch, selbes Spiel…es wird ein fingierter Chat geführt und sich irgendwann mit dem „Täter“ in der Stadt verabredet. In diesem Fall war das Mädchen im Chat 13 und der Täter ist laut eigenen Angaben 19. Nicht das ich das hier gutheißen möchte aber Beziehungen (auch sexueller Art) zwischen 19 Jährigen und 13/14 Jährigen sind schon (traurige) Realität und werden als nicht bzw weniger  kriminell angesehen als wenn der Altersunterschied noch größer wäre. Hier könnte man sich ja mal Gedanken darüber machen ob wir nicht in einer übersexualisierten Gesellschaft leben in der sich  durchaus schon 13/14 „sexuell attraktiv“ Kleiden. Aber das nur am Rande.

Was bleibt mir also als Fazit?

Ich halte die Sendung in der Form für stark kontraproduktiv, da die Sendung durch die oben genannte Punkte sowieso wenig seriös und (teilweise) gestellt wirkt und es meiner Meinung nach weniger darum geht wirklich etwas gegen Pädophile im Internet zu tun als eher eine „spannende“ Sendung im Programm zu haben. Außerdem löst die Sendung meiner Meinung nach eher Pankik aus als dass sie Kinder und Jugendliche bzw. deren Eltern in Sachen Medienkompetenz mit dem Medium Internet schult.

ANMERKUNG:

ICH MÖCHTE MIT DIESEM ARTIKEL NICHT DAS PROBLEM „PÄDOPHILE IM INTERNET“ LEUGNEN, NOCH MÖCHTE ICH IRGENDWAS SCHÖN REDEN. DIESER ARTIKEL RICHTET SICH AUSSCHLIEẞLICH GEGEN DAS FORMAT DER SENDUNG.

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[Gastartikel] UMTS Router

Erstellt von Fabian am 19. September 2010

Christian, vom mobiles-internet123.de Team, die sich zum Ziel gesetzt haben eine sehr Umfangreiche Seite zum Thema „Mobiles Internet in Deutschland“ aufzubauen,  ist auf Matthias‘ Artikel zum N24 UMTS-Stick gestoßen und hat uns als Ergänzung einen Artikel über UMTS Router zur Verfügung gestellt. In diesem Sinne nochmals vielen Dank vom Disfunctions-Team!

Mit einem UMTS Router lassen sich UMTS Verbindungen gleichzeitig mit mehreren Nutzern verwenden. Ähnlich wie bei den etablierten DSL Routern können hier mehrere Endgeräte an die Netzwerkkomponente angeschlossen werden, um gemeinsam das Internet zu nutzen. Bei einem UMTS Router wird dabei für die Internetverbindung nur nicht das Festnetz, sondern das Mobilfunknetz genutzt. So eignen sich UMTS Router insbesondere für all jene, die auf den Festnetzanschluss verzichten wollen, oder bei denen kein Breitband Internet per Festnetz zur Verfügung steht und die trotzdem das heimische Netzwerk oder das Firmennetzwerk in das Internet bringen wollen. Wer den UMTS Router als so genannte Fallback Lösung nutzen möchte, findet heute auch Geräte, die UMTS Router und DSL Router kombinieren und die Fallback Möglichkeit auf UMTS von Hause aus mitbringen.

Die Zahl und der Anschluss von geeigneten Endgeräten – wie zum Beispiel Laptop, PC und gegebenenfalls Spielekonsole – können bei einen UMTS Router auf unterschiedlichen Wegen erfolgen. Wie dies genau geschieht und welche Geräte dabei angeschlossen werden können, hängt auch von den technischen Spezifikationen des jeweiligen UMTS Routers ab. Möglichkeiten wie Geräte am Router grundsätzlich angeschlossen werden können, können zum Beispiel ein kabelgebundener Anschluss über ein Netzwerk- oder USB Kabel, aber auch drahtlos über WLAN sein.

Richtig angeschlossene Geräte können in der Regel anschließend über eine korrekt aufgebaute Internetverbindung über den Router in das Internet und hier zum Beispiel E-Mail nutzen oder einfach nur das Surfen ermöglichen. Damit eine Internetverbindung mit einem UMTS Router aufgebaut werden kann, muss allerdings vorab noch der Internetzugang mit den Daten des eigenen Mobilfunkproviders zum UMTS Internetzugang konfiguriert werden. Ebenfalls benötigt der UMTS Router wie auch ein UMTS Stick oder ein UMTS Handy, eine UMTS Sim Karte, damit eine Mobilfunkverbindung hergestellt werden kann. Da ein UMTS Router keinen Festnetzanschluss benötigt, eignet sich ein UMTS Router auch zur Mitnahme von Ort zu Ort.

Bild Quelle:wag310 (Alberto Sagredo), steht wie das gesamte Blog unter Creative Commons Lizenz

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Truecrypt Installationsscript

Erstellt von Fabian am 10. Mai 2010

Als ich gerade mal testweise Truecrypt unter Fedora 13 (Beta) installieren wollte hatte ich mich eigentlich schon wieder auf ein wenig Bastelei eingestellt wie unter 11 und 12. Allerdings gibt es jetzt auf der Truecrypt Homepage unter den Linux Downloads ein Installationsscript für 32- und 64 Bit. Das ganze hat bei mir einwandfrei funktioniert. Einzige Voraussetzung ist, dass euer Benutzer sich Rechte mit sudo holen darf (wenn ihr das Script nicht sowieso als root ausführt).

Wer das noch erfolgreich getestet hat kann ja einen kleinen Kommentar hinterlassen unter welchem OS das war und ich ergänze das hier.

64-Bit

Fedora 13 (Beta) [funktioniert]

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Debian Netzwerkschnittstelle

Erstellt von Fabian am 9. Mai 2010

Ich hatte gerade ein kleineres Problem mit der Netzwerkschnittstelle eth0 da diese beim Booten nicht gestartet wurde.

Auch ein  versuchter Neustart mit

ifconfig eth0  dynamic up

hat nicht geholfen, denn als Meldung bekam ich dann eth0: ERROR while getting interface flags: Kein passendes Gerät gefunden

Allerdings erscheint nach der Eingabe von

dmesg | grep eth

die Schnittstelle eth0.

Aber auch die Eingabe von

/etc/init.d/networking  restart

hat mich nicht weiter gebracht.

Doch nach der Eingabe von

ifconfig -a

habe ich dann herausgefunden dass es jetzt eine Schnittstelle mit der Bezeichnung eth1 gibt.

Die Eingabe von

ifconfig eth1  dynamic up

löst das Problem dann nur temporär bis zum nächsten Neustart.

Mit einer kleinen Änderung in /etc/network/interfaces, welche dann so aussieht:

#allow-hotplug eth0
auto eth1
iface eth1 inet dhcp

funktioniert jetzt alles, auch wenn das System neu gestartet wird.

Hat da jemand eine Erklärung?


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Projekt DIY 19″ Rack Update III

Erstellt von Fabian am 30. März 2010

Die Motivation hinter diesem Projekt ist schnell erklärt sämtliche PCs/Server und meine Zukünftigen Projekte sollten ein einheitliches Gehäuse bekommen. Natürlich habe ich sofort an 19 Zoll Technik gedacht. Abgeschreckt hat mich hierbei nur der Preis der Racks. Sicherlich wäre für den Preis den der Selbstbau kostet auch ein kleines fertiges 19 Zoll Rack zu bekommen aber eben nicht eins in dieser Größe.
Außerdem sollte das Rack nebenbei noch halbwegs akzeptabel aussehen da es später in meinem Zimmer stehen wird.
Und ich möchte mich schon mal bei einem Freund, der nebenbei auch Schreiner ist, bedanken der mir beim Zusammenbau des Racks helfen wird/mit dem das Rack geplant wurde.

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