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Das Blog der gnadenlosen Fehlfunktionen!

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Speicher via SSHFS mounten und Truecrypt Container laden

Erstellt von Matthias am 18. April 2014

fuse_iconIch bastel seit kurzem an einem Netzwerkspeicher herum, darauf möchte ich auch Backups und einige andere Daten speichern. Eine Frage die sich dabei stellt ist, wie man den Speicher am Sinnvollsten und Schnellsten auf  anderen Computern einbindet. Ich habe mich hierbei für SSHFS entschieden und beschreibe die Befehle hierfür, die ich auf einem Ubuntu 13.10 verwendet habe.

Zuerst muss mit folgendem Befehl die Konfiguration von fuse angepasst werden um das Verwenden in Truecrypt hinterher zu ermöglichen:
 
 
 
 
 
 


gksudo gedit /etc/fuse.conf

Hier muss die letzte Zeile „user_allow_other“ einkommentiert werden und anschließend die Datei gespeichert werden. Nun kann man mittels


sudo chmod a+r /etc/fuse.conf

die Zugriffsrechte korrekt setzen und anschließend mit Hilfe von sshfs den entfernen Speicher einbinden:


sshfs -o allow_other user@host:/path/ /mount/point/

Hierbei ist die Option „-o allow_other“ wichtig, mit welcher hinterher Truecrypt in der Lage ist einen Container aus dem eingebundenen Speicher zu benutzen. Die Angabe für user@host muss natürlich entsprechend der eigenen Zugangsdaten auf dem Speichersystem gesetzt werden, sowie die Pfade ebenfalls. Die Angabe „/path/“ ist der Pfad zum Ordner, welchen man vom entfernten System einbinden will, ausgehende vom root Verzeichnis („/“). Die Angabe „/mount/point/“ steht für den Mountpoint auf dem lokalen System. Hierbei muss der Ordner bereits existieren, in welchem der Netzwerkspeicher eingebunden werden soll.

Jetzt kann man in Truecrypt einfach die Containerdatei auswählen und öffnen. Für mich ist dies eine sehr angenehme Möglichkeit einen Truecryptcontainer von einem entfernen System aus einzubinden.
Falls man den Container öfter mounten möchte, kann man mit einem Eintrag in „/etc/fstab“ dafür sorgen, dass der Netzwerkspeicher bei jedem Start eingebunden wird.

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Munin SSH Tunnel „offen“ halten

Erstellt von Matthias am 16. September 2013

Munin Logo

Ich betreiebe seit kurzem auf meinem Raspberry Pi Munin als Monitoring Tool für verschiedene Dienste auf einem Server, zum Überwachen der lokalen Fritzbox und manch anderes. Da der Raspberry Pi hinter einer DSL Leitung sitzt wechselt hier die IP Adresse häufig. Hinzu kommt noch, dass nur eine native IPv6 Adresse ankommt, welche spätestens alle 24h wechselt und die IPv4 Adresse nur über NAT zur Verfügung steht. Der Raspberry Pi fungiert als Munin Master und soll einen Munin Node auf einem dedizierten Server abfragen. Dabei will man ungern im Node alle IP Adressbereiche freigeben, die auf diesen zugreifen sollen. Stattdessen ist es hier am Einfachsten, wenn man einen SSH Tunnel vom Raspberry Pi zum Server aufbaut und Munin dann quasi lokal die Daten abfragt. Dies hat den Vorteil, dass man nur localhost als abfragende Instanz auf dem Munin Node zulassen muss und sonst keine externen IPs.

Einen SSH Tunnel kann man mit folgendem Befehl aufbauen:



ssh -NfL 5005:localhost:4949 USER@HOST


Ein Munin Node ist standardmäßig immer auf Port 4949 erreichbar, zusätzlich wird ein lokaler Port (auf dem Raspberry Pi) benötigt, dieser muss vorher unbenutzt sein und kann willkürlich gewählt werden, hier „5005“. Dahinter wird wie bei einer normalen SSH Verbindung der Benutzer und der entfernte Rechner angegeben. Die Option „-N“ verhindert, dass die Session auch in der Shell aufgemacht wird, wir wollen an dieser Stelle ja lediglich die Portweiterleitung nutzen. Allgemein wird in diesem Artikel davon ausgegangen, dass die Authentifizierung des Nutzers mittels Public Key geschieht.

Der Tunnel funktioniert solange wunderbar bis er, aus welchem Grund auch immer, die Verbindung nicht mehr halten kann. Dies kann z.B. durch die Zwangstrennung des Providers geschehen. Anschließend kann Munin keine aktuellen Daten mehr abfragen, bis der Tunnel wieder geöffnet wurde. Dies kann mit folgendem kleinen Skript automatisiert werden. Es basiert auf einem Blogpost von hier, wurde aber an entscheidender Stelle überarbeitet.


#!/bin/bash
#Usage: ./checktunnel "host name" "ip address" "port" ["ssh options"]
#======================================================================
PORT=$3
ADDRESS=$2
HOST=$1
if [ "`nc -w1 localhost $PORT`" == "# munin node at $HOST" ]; then
echo "$(date) tunnel to $HOST ($ADDRESS:$PORT) is up"
else
echo "$(date) SSH tunnel ${HOST} NOT alive ... Restarting ..."
logger -p daemon.notice "SSH tunnel ${HOST} NOT alive ... Restarting ..."
killall ssh
echo "$(date) ssh -NfL $PORT:localhost:4949 $4 USER@$HOST"
ssh -NfL $PORT:localhost:4949 $4 USER@$HOST
sleep 1
fi

Dieses kann einfach als „~/checktunnel“ abgespeichert werden und mit einem Eintrag in den Cronjobs automatisch ausgeführt werden.


crontab -e

*/5 * * * * ~/checktunnel hostname XX.XXX.XXX.XXX 5005

An dieser Stelle muss der Hostname und die IP-Adresse entsprechend angepasst werden. Ich habe die Ausführung des Skriptes alle 5 Minuten eingestellt, damit Munin möglichst keine Daten verliert, wenn der Tunnel nicht mehr vorhanden ist.
Das Skript fragt am Anfang ab, ob der Munin Node erreichbar ist und entsprechend „# munin node at $HOST“ zurückgibt. Ist dies der Fall, funktioniert der Tunnel noch. Falls nicht, wird eine entsprechende Meldung ausgegeben und ssh beendet (um den Port frei zugeben) und anschließend ein neuer Tunnel aufgebaut. Wem Die entstehenden Mails zu viel sind, kann die Zeilen mit „echo“ auskommentieren oder hinter den Eintrag im Crontab noch “ >> /var/log/checktunnel.log“ anhängen. Dadurch werden die Meldungen in ein eigenes Logfile geschrieben.

Ich habe verschiedene Ansätze durch probiert und bin schließlich hierbei gelandet, das Skript funktioniert für mich sehr gut, da es in dieser Variante insbesondere wirklich eine Antwort vom Munin Node erwartet und nicht nur das vorhanden sein eines lokalen Ports testet. Getestet habe ich es mit Raspbian (2013-09-10) auf dem Raspberry Pi und Ubuntu 12.04 Server auf dem dedizierten Server mit dem Munin Node. Jeweils mit den aktuellen Munin Versionen aus den Paketquellen.
Alternativ kann man auch autossh oder ähnliches ausprobieren.

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Truecrypt auf dem Raspberry Pi installieren

Erstellt von Matthias am 20. Oktober 2012

Seit kurzem habe ich den Raspberry Pi bei mir stehen. Nach einigen Tests mit Raspbian(einer angepassten Debian Distribution) und erst mal nur einem Torrentclienten zum Verteilen von Raspbian selbst, wollte ich nun mal eine Festplatte, die mit Truecrypt verschlüsselt ist im Netzwerk verfügbar machen. Dabei stellt man erst mal fest, dass es für Arm scheinbar kein fertiges Paket gibt und auch nichts passendes für Raspbian aufzutreiben war. Somit war es relativ nahe liegend  dass man Truecrypt selbst kompiliert, wie fast immer ist es aber natürlich so, dass es die ein oder andere Stolperfalle gibt und vor einem schon andere Leute vor den gleichen Problemen standen. Im Forum findet man schon eine knappe Anleitung für Truecrypt.

Leicht abgewandelt und etwas erklärt installiert man dann Truecrypt wie folgt:
Zuerst stellt man mittels

cd /

sicher, dass man in seinem Benutzerordner ist, anschließend lädt man sich die aktuelle Truecryptversion mit folgendem wget Befehl herunter:

wget http://www.truecrypt.org/downloads/transient/0d82764e6c/TrueCrypt%207.1a%20Source.tar.gz

Falls mittlerweile die Version 7.1a nicht mehr aktuell ist, muss man sich unter http://www.truecrypt.org/downloads2 die aktuelle Version heraussuchen, dabei nimmt man das „Mac OS X / Linux (.tar.gz)”.
Außerdem wird noch WXWidget benötigt, auch dies lädt man einfach herunter:

wget http://prdownloads.sourceforge.net/wxwindows/wxWidgets-2.8.12.tar.gz

Des weiteren wird noch libfuse benötigt:

sudo aptitude install libfuse-dev

Und schließlich noch die Header Dateien von RSA Security Inc. PKCS #11 Cryptographic Token Interface (Cryptoki) 2.20 in den Ordner ~/pkcs-header-dir/ herunterladen.

cd ~/pkcs-header-dir/ && wget ftp://ftp.rsasecurity.com/pub/pkcs/pkcs-11/v2-20/*.h

Jetzt geht es endlich ans kompilieren, dazu muss man zuerst das WXWidget kompilieren und anschließend Truecrypt. Vorher muss man aber erst beide .tar.gz Dateien entpacken:

tar -xf TrueCrypt\ 7.1a\ Source.tar.gz && tar -xf wxWidgets-2.8.12.tar.gz

Damit die PKCS Header Dateien auch mit in den make Prozess eingebunden werden, muss man den Pfad angeben:

cd
export PKCS11_INC=/home/pi/pkcs-header-dir/

Nun kann man mit folgenden Befehlen das Kompilieren starten, zuerst für WXWidget:

cd truecrypt-7.1a-source/
make NOGUI=1 WX_ROOT=/home/pi/wxWidgets-2.8.12 wxbuild

Dies dauert so ungefähr 15-20 Minuten. Jetzt noch Truecrypt kompileren, das kann etwas länger dauern, sollte spätestens nach 1h fertig sein:

make NOGUI=1 WXSTATIC=1
sudo cp -v media/truecrypt /usr/local/bin/

Am Ende kann man jetzt Truecrypt starten, den Befehl unter Umständen anpassen!

truecrypt -t -k "" --protect-hidden=no /tmp/test.truecrypt /media/truecrypt1/ -v -m=nokernelcrypto

Dort muss man die Pfade entsprechenden anpassen. Der Pfad zu test.truecrypt ist die Container Datei oder eben das Lauferwerk, also z.B. /dev/sda/ und der 2. Pfad ist der gewünschte Einhängepunkt, in diesem Fall /media/truecrypt1 . Nun sollte alles geklappt haben und man hat Truecrypt installiert und den ersten Container eingebunden. Wie man Container erstellt und alle weiteren Infos zur Kommandozeile erhält man in dem man folgendes eingibt:

truecrypt --help

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Thinkpad X220 Touchpad ruckelt mit 90 Watt Netzteil

Erstellt von Matthias am 5. August 2012

Bei einigen frühen Modellen des Lenovo Thinkpad X220 kann es in Verbindung mit dem „90W Ultraslim AC/DC Combo Adapter“ dazu kommen, dass das Touchpad sehr stark ruckelt, wenn der Akku geladen wird und gleichzeitig der Laptop genutzt wird. Dies soll mit später produzierten (>Herbst 2011) Modellen nicht mehr vorkommen. Hier trat das Problem sowohl unter Windows als auch unter Linux auf, aber nur in Verbindung mit dem 90 Watt Netzteil, mit dem Standard 65 Watt Netzteil gab es keine Probleme. Bei Modellen, bei denen man dieses Problem vorfindet, kann man laut dem Lenovo Forum und einem Knowledge Base Artikel eine neue Firmware auf das Touchpad flashen.

Dazu muss man diese Datei herunterladen, diese dann entpacken und unter Windows ausführen. Anschließend wählt man in dem erscheinenden Dialog das Synaptics Touchpad aus und flashed auf dieses die neue Firmware. Dafür wählt man die in der .rar Datei enthaltene Firmware aus und führt den Flashvorgang aus.  Der Dialog ist relativ selbsterklärend. Dies dauert erfahrungsgemäß eine ganze Weile und man sollte aufpassen, dass während des Prozesses der Akku voll genug ist bzw. ein Netzteil angeschlossen ist. Anschließend startet man sein System einmal neu und nun sollte das Touchpad auch mit einem 90 Watt Netzteil einwandfrei arbeiten.

Grundsätzlich sollte man das natürlich nur machen, wenn man weiß was man macht und vor allem wirklich nur bei einem Thinkpad X220!

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Podcatcher – Podcast Client für Android

Erstellt von Matthias am 2. Juni 2012

Podkicker

Podkicker

Ich nutze seit einiger Zeit Podcatcher auf meinem Android Device. Im Wesentlichen stellt die App ein Podcast Verzeichnis bereit, man kann diese und auch manuell eingetragene Podcasts abonnieren und sich automatisch über neue Episoden benachrichtigen lassen. Diese kann man wahlweise streamen, automatisch sofort downloaden oder manuell bei guter Internetverbindung downloaden. Man hat recht viele Einstellungsmöglichkeiten und kann beispielsweise definieren, dass neue Episoden nur im W-LAN heruntergeladen werden sollen.

Flattr

Seit kurzem kann nun die Pro-Version, welche man für 1,99€ erwerben kann, eine wunderbare Flattr-Integration über die man sehr schnell beim Hören, dem Podcaster ein wenig zurückgeben kann. Bei Instacast wurde diese Integration leider kürzlich von Apple blockiert, aber im Android Play Store gibt es solche Beschränkungen glücklicherweise nicht. Dafür hat Podkicker zwar bislang noch keine Auto-Flattr Funktion, mit welcher automatisch alle gehörten Podcasts geflattred werden, aber das kann durchaus noch kommen.

Ich finde die 1,99€ für die Pro-Version durchaus angebracht, leider fehlt der Flattr-Button für die App an sich innerhalb der App momentan etwas, so oft wie ich die App nutze, hätte ich dort gerne nochmal drauf geklickt. Was nutzt ihr als Podcast-Client oder wie hört ihr Podcasts?

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Ubuntu Crypt Setup reparieren

Erstellt von Matthias am 24. Februar 2012

Ab und an kann es unter gewissen Vorraussetzungen dazu kommen, dass sich grub auf einem System mit lvm-crypt bzw. verwendeter Verschlüsselung zerlegt bzw. aus unklaren Umständen nicht mehr funktioniert. Man kann grub dann mittels eines Live-Systems relativ einfach wieder reparieren, wenn man die richtigen Schritte in der richtigen Reihenfolge kennt. Da ich diese selber immer wieder vergesse und man es im Endeffekt recht selten benötigt, fasse ich diese hier mal beispielhaft zusammen. Das muss nicht vollständig sein und muss an das eigene System angepasst werden. Man sollte dabei immer wissen was man gerade macht und nicht nur stumpf die Befehle kopieren.


ubuntu@ubuntu:~$ sudo cryptsetup luksOpen /dev/mapper/lvm-root luks
Enter passphrase for /dev/mapper/lvm-root:
ubuntu@ubuntu:~$ sudo mount /dev/mapper/luks /mnt
ubuntu@ubuntu:~$ sudo mount -o bind /dev /mnt/dev
ubuntu@ubuntu:~$ sudo mount -o bind /sys /mnt/sys
ubuntu@ubuntu:~$ sudo mount -t proc /proc /mnt/proc
ubuntu@ubuntu:~$ sudo cp /proc/mounts /mnt/etc/mtab
ubuntu@ubuntu:~$ sudo mount /dev/sdXY /mnt/boot
ubuntu@ubuntu:~$ sudo chroot /mnt /bin/bash
root@ubuntu:/# grub-install --force /dev/sdXY
root@ubuntu:/# update-grub

Am Anfang muss man hinter /dev/mapper den Namen des eigenen verschlüsseltem LVM angeben. Nach dem ersten Befehl muss man das Kennwort für die Verschlüsselung eingeben, dieses ist nicht das Benutzerkennwort! Anschließend mountet man die verschiedenen Bereiche des Systems und muss dabei all die Angaben die mit /dev/sdXY ändern, statt dem X ein Buchstabe, meist „a“, statt dem Y die Nummer der Boot Partition. Ich hoffe zumindest ich kann dann die ganze Geschichte das nächste mal nachschauen und evtl. hilft es ja dem ein oder anderem.

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Springerlink.com Downloader

Erstellt von Matthias am 12. Januar 2012

SpringerLink.com Logo AvatarAuf der Webseite Springerlink.com werden für viele Lehr- und Ausbildungsbereiche Bücher und Zeitschriften zur Verfügung gestellt. Leider ist die optische Aufbereitung eher suboptimal und man kann eher schlecht die PDF’s online anschauen. Angenehmer Weise biete die Seite eine Downloadmöglichkeit an, diese zerlegt aber die Bücher/Zeitschriften in einzelne Abschnitte bzw. Kapitel, so kann man nur jeweils ein Kapitel herunterladen, jede Datei hat auch noch den gleichen Namen, was das zusammensuchen bzw. zusammensetzen noch unangenehmer macht. Aber das Internet wäre nicht das Internet, wenn es dafür nicht schon eine schöne Lösung gäbe. Für alle *nix-Artigen Systeme, insbesondere für Ubuntu gibt es ein kleines Skript, mit dem man den ganzen Vorgang automatisiert und hinterher ein fertiges, zusammengesetztes und richtig benanntes PDF erhält, mit welchem man gut arbeiten kann!

Auf github findet man von milianw ein funktionales, schnelles Skript.

Dieses kann man mittels


wget http://github.com/milianw/springer_download/zipball/master

herunterladen und einfach entpacken. Danach kopiert man die Datei „springer_download.py“ aus dem Verzeichnis heraus in sein /home Verzeichnis oder in den bin Ordner.
Bevor man nun starten kann, muss man zumindest unter Ubuntu noch pdftk installieren.


sudo apt-get install pdftk

Nun kann man das Skript ausführen, es arbeitet nach folgendem Schema:


./springer_download.py -l "http://www.springerlink.com/content/$ISBN"

Anstatt von $ISBN muss man die entsprechende ISBN des Buches eingeben, alternativ kann man sich das Buch auch direkt auf Springerlink heraussuchen und den Link einfach innerhalb der “ “ kopieren.

Ausser pdftk benötigt das Programm noch Python 2.4.x/2.6.x und iconv, beides war bei mir schon vorhanden und ist, meines Wissens nach, auf einem Standard Ubuntu bereits installiert.

Ich fand das Skript sehr praktisch, da es auch mit VPN Zugängen und anderem arbeiten kann. SpringerLink ist, so weit ich weiß, vorwiegend für Lehrinstitutionen zugänglich und Studenten können über das VPN der Uni auf Springerlink gehen und sollten automatisch eingeloggt werden. Ansonsten einfach mal auf der Bibliothekswebseite der Uni nachschauen.

Das Skript steht unter der GPLv3 und kann somit relativ frei verwendet und weiterentwickelt werden. Viel Spaß damit.

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Cyanogenmod 7.1 erschienen

Erstellt von Matthias am 10. Oktober 2011

Cyanogenmod 7.1

Cyanogenmod 7.1

Nachdem lange Zeit nur der Release Candidate für Cyanogenmod 7.1 verfügbar war, ist nun die stabile Version erschienen.

Ich hatte schon seit längerem die RC Version benutzt und war bis auf seltene Freezes sehr zufrieden damit. In der neuen Version sind verschiedenen Features enthalten, zum einen wird auf Android 2.3.7 gesetzt, das ist die aktuellste und frei verfügbare Android Version momentan. Auf dieser aufbauend hat das Cyanogenmod Team verschiedene spannende Features hinzugefügt, so kann man beispielsweise die Rechte von Apps beschneiden, also beispielsweise Spielen das Recht zur Internetverbindung nehmen um so Werbung zu verhindern oder beim Datenschutz nachhelfen, wenn Apps zu viel über einen erfahren wollen. Dabei muss man beachten, dass nicht jede App ohne gewisse Rechte wirklich funktioniert, aber das muss man einfach ausprobieren. Außerdem kann man per Gesten Apps starten, Bluetooth Mäuse benutzen und vieles mehr.

Das Cyanogenmod Team empfiehlt die Installation bzw. das Update über den Rom-Manager, der das Ganze sehr einfach macht.  Die Anzahl der unterstützten Geräte ist nochmals deutlich gestiegen und man arbeitet auch an weiteren Devices wie dem HP Touchpad, infos dazu kann man hier finden.

Wer sich für die ganzen Änderungen interessiert, findet diese im Changelog.

Welche Android Version bzw. welchen Mod benutzt ihr?

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Wieso man an Schülervertretungen nicht sparen sollte [taz-Artikel]

Erstellt von Matthias am 8. August 2011

In der Taz erschien kürzlich ein interessanter Artikel über die Ausgaben der Länder für Schülervertretungen und Landesschülervertretungen, in dem es darum geht, dass die Ausgaben immer weiter sinken und vor allem in Berlin einen besorgniserregenden Tiefstand erreicht haben.

Lukas und ich waren, bzw. Lukas ist immer noch, aktiv in der Schülervertretung und im Kreisschülerrat und haben dadurch viele Erfahrungen und Erkenntnisse gewonnen. Auch durch diese eigenen Erfahrungen wissen wir wie schwierig es ist Geld für die Arbeit in der Schülervertretung aufzutreiben, zwar gibt es oftmals feste Budgets, aber oft wird es einem schwer gemacht an diese heranzukommen und gibt es dazu viele Auflagen und Regeln. Manches davon ist sicher sinnvoll, manches weniger sinnvoll. Trotz allem sichern diese festen, staatlichen Budgets die man von Ländern und eventuell von Kreisen und Schulen bekommt eine gewisse Unabhängigkeit der Schülervertretungen und vor allem ermöglichen diese Veranstaltungen wie Seminare, Fortbildungen und vieles mehr. Des weiteren fördern die Schülervertretungen eigenverantwortliches Lernen und Arbeiten und vor allem auch das Demokratieverständnis der Schülerinnen und Schüler.

Wenn man nun wie in Berlin hingeht und einer kompletten Landesschülervertretung nur noch 500€ zur Verfügung stellt, bedeutet dies, dass dadurch nicht mal mehr Fahrtkosten zu Seminaren und Fortbildungen ganz zu schweigen von weiteren Ausgaben gedeckt werden können. Dies sorgt dafür, dass die Schülervertretung eines ganzen Landes entweder arbeitsunfähig wird oder sich nach anderen Einnahmequellen umsehen muss. Dafür kommen Sponsoren, Verkäufe oder andere Sachen in Frage, bei all diesen Dingen wird aber viel Zeit dafür benötigt, die dann bei den eigentlichen Aufgaben der Schülervertretung fehlt. Wenn das Ziel der Politik ist, die Schülervertretung arbeitsunfähig zu machen, muss man sich fragen ob des Demokratieverständnis mittlerweile wirklich soweit abhanden gekommen ist und Schüler immer weniger eigene Verantwortung übernehmen sollen oder die Politik sich gar nicht Gedanken über solche Entscheidungen macht.

Desweiteren gewinnen nahezu alle Parteien auch einiges an Nachwuchs über die Schülervertretungen. Wenn man sich in höheren Ebenen als der Schülervertretung der eigenen Schule engagiert, also zum Beispiel in einem Kreis- oder Stadtschülerrat oder der Landesschülervertretung kommt man zwangsläufig mit Parteien und Politikern in Kontakt und muss sich mit politischen Strukturen auseinandersetzen. Die Arbeit in Gremien und Arbeitskreisen ist spätestens im Kreisschülerrat Alltag. Mir selbst sind einige Leute die nach oder bereits während ihrem Engagement in Schülervertretungen sich auch in Parteien und Politik engagiert haben und zum Teil mittlerweile Politik auf Landesebene machen bekannt. Sollten sich die Parteien nicht mal fragen ob sie sich diese Chance auf politisch interessiertem und engagiertem und vor allem schon erfahrenen Nachwuchs entgehen lassen wollen nur um in Länderkassen ein paar Tausend Euro mehr zu haben?

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Vergleich ultraportabler Laptops

Erstellt von Matthias am 7. August 2011

Zurzeit gibt es meines Wissens nach 3 wirklich ultraportable und gleichzeitig relativ leistungsstarke Laptops, diese sind das Macbook Air, das Thinkpad X1 und das Vaio Z. Alle 3 finde ich recht interessant und alle haben leider gemeinsam, dass sie sich im „gehobenen“ Preisspektrum bewegen. Ich habe zu allen meine persönliche Meinung, dazu später mehr. Bis auf das Macbook Air hatte ich noch keines in der Hand, das soll sich aber noch ändern 😉

Features

Im Folgenden eine direkte Gegenüberstelltung der Features:

ModellThinkpad X1Vaio ZMacbook Air
CPUIntel Core i3-2310M 2.1GHz, 3MB L3, 1333MHz FSB
Intel Core i5-2520M 2.5GHz, 3MB L3, 1333MHz FSB
Intel Core i7-2620M 2.7GHz, 4MB L3, 1333MHz FSB
Intel Core i5-2410M 2,30GHz 3MB L3
Intel Core i5-2540M 2,60GHz 3MB L3
Intel Core i7-2620M 2,70GHz 4MB L3
1.7GHz dual-core Intel Core i5
1.8GHz dual-core Intel Core i7
RAM4 GB DDR3 - 1333MHz (1 DIMM)
8 GB DDR3 - 1333MHz (1 DIMM)
4 GB DDR3 - 1333MHz (1 DIMM)
8 GB DDR3 - 1333MHz (2 DIMM)
4GB
Festplatte 320 GB Hard Disk Drive, 7200rpm
128 GB Solid State Drive, Serial ATA
Intel 160 GB Solid State Drive, Serial ATA
128 GB SATA Flash SSD
256 GB SATA Flash SSD
512 GB SATA Flash SSD
128 GB SATA Gen3 Flash SSD
256 GB SATA Gen3 Flash SSD
512 GB SATA Gen3 Flash SSD
128GB SSD
256GB SSD
Auflösung13.3" LCD, 1366x768 LED Backlit Display, HD Ready13,1" LCD, 1600x900 HD Ready
13,1" LCD, 1920x1080 Full HD
13" LCD, 1440 x 900 LED Backlit Display, HD Ready
GrafikkarteIntel® HD Graphics 3000Intel® HD Graphics 3000Intel HD Graphics 3000
hintergrundbeleuchtete TastaturJaJaJa
Webcam720p1,31 Mio Pixel
BluetoothJa, Bluetooth 3.0Ja, Bluetooth 2.1Ja, Bluetooth 4.0
W-LanIntel Centrino Wireless-N 1000
Intel Centrino Advanced-N 6205 (2x2 AGN)
Intel Centrino Ultimate-N 6300 (3x3 AGN)
Intel Centrino Advanced-N + WiMAX 6250
WLAN 802.11a/b/g/nWLAN 802.11a/b/g/n
WWANIntegrated Mobile Broadband - Upgradable
Integrated Mobile Broadband (Sierra Wireless MC8355 – Gobi 3000 (TM))
JaNein
erweiterbarer Akku
Akkulaufzeit/mit Zusatzakku
engadget
Herstellerangabe
Ja

3:31 / 6:57
5:00 / 10:00
Ja

4:15 / 8:43
7:00/16:30
Nein

5:32
7:00
BesonderheitenSturzsicher, Spritzwassergeschützt, kratzfestes Display

 

Kommentar

Nach der trockenen Faktengegenüberstellung noch ein paar Kommentare von mir zu allen Modellen. Das Macbook Air ist zwar absolut das dünnste, mir aber ne ganze Ecke zu leistungsschwach und ist außerdem von Apple, da habe ich so meine persönlichen Probleme mit der Firma, auch wenn sie viel gute Hardware bauen. Das Macbook Air würde für mich schon von der mangelnden Leistung rausfallen, das hat sich leider auch in der 2011er Version nicht geändert. Das Thinkpad X1 hat leider keinen Full-HD Bildschirm, das hat das Vaio Z schon, aber ich bin mir da unsicher ob man auf einem 13″ Bildschirm wirklich den Unterschied zwischen einer Full-HD Auflösung und der vorhandenen Auflösung des X1 merkt. Das X1 ist wegen dem Spritzwasserschutz und dem Stoßschutz, so kann es wohl auch heftigere Stürze verkraften, aber vor allem auch wegen der Robustheit die man den Thinkpads nachsagt interessant. Das Vaio Z hat einen Full-HD Bildschirm und sieht auch ganz ansprechend aus, es ist genauso wie das Thinkpad schön auf die eigenen Bedürfnisse konfigurierbar, aber am Ende mit ordentlicher Austattung auch das teuerste der 3 und liegt jenseits der 2.000€ Marke. Mir gefällt momentan das X1 am Besten, es wirkt auf mich am Rundesten und hat gute Möglichkeiten zum Konfigurieren.

Linux / Ubuntu

Ob und wie gut Linux bzw. Ubuntu auf den genannten Geräten läuft, lässt sich im Web schwierig herausfinden, auf dem Macbook Air soll es wohl ganz gut laufen, das Sony Vaio Z ist noch recht neu und noch nicht sonderlich weit verbreitet. Das Thinkpad X1 ist offiziell Ubuntu Certified, daher ist davon auszugehen, dass Linux bzw. Ubuntu darauf komplett läuft. Im #ubuntu-de und #ubuntu IRC-Raum auf irc.freenode.net hat zu keinem der Laptops jemand Erfahrungen mit Linux gehabt. Da das X1 aber zertifiziert ist und am Meisten „normale“ Hardware verbaut ist, kann man davon ausgehen dass es gut läuft. Das Macbook Air sollte auch, zumindest grundlegend mit Ubuntu funktionieren, beim Vaio Z habe ich da auf Grund der vielen Besonderheiten, vor allem mit dem externen Media-Dock und der externen Grafikkarte so meine Zweifel.

Frage

Kennt ihr noch weitere ähnliche Laptops, die vergleichbar sind. Was benutzt ihr für unterwegs und was würdet ihr mittlerweile anders machen, bzw. was nervt euch an eurem mobilen Weggefährten am Meisten? Oder hat jemand von euch sogar Erfahrungen mit einem der 3 genannten Laptops?

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