Disfunctions.de

Das Blog der gnadenlosen Fehlfunktionen!

PPA-Purge

Erstellt von Matthias am 20. Juli 2011

Ubuntu Logo

Ab und zu kommt es vor, dass ich daily-PPA’s oder neue PPA’s ausprobiere um neuere Versionen von Programmen zu bekommen. Dementsprechend möchte ich auch ab und an wieder zurück zur alten Programmversion. Dies klappte bei mir mit Gwibber leider nicht reibungslos, es kam nach dem deinstallieren und entfernen des PPA’s immer der folgende Fehler:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


matze@matze-pc:~$ sudo apt-get install gwibber
Paketlisten werden gelesen... Fertig
Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut
Statusinformationen werden eingelesen... Fertig
Einige Pakete konnten nicht installiert werden. Das kann bedeuten, dass
Sie eine unmögliche Situation angefordert haben oder, wenn Sie die
Unstable-Distribution verwenden, dass einige erforderliche Pakete noch
nicht erstellt wurden oder Incoming noch nicht verlassen haben.
Die folgenden Informationen helfen Ihnen vielleicht, die Situation zu lösen:
Die folgenden Pakete haben unerfüllte Abhängigkeiten:
gwibber : Hängt ab von: gwibber-service (= 3.0.0.1-0ubuntu3) aber 3.1.0~bzr997-0ubuntu1~daily1 soll installiert werden
E: Beschädigte Paketematze@matze-pc:~$

Im IRC-Chat #ubuntu-de auf freenode wurde mir der Tipp mit ppa-purge gegeben.

PPA-Purge ist ein kleines Kommandozeile-Tool welches auch in den Standard Ubuntu Quellen vorhanden ist, daher kann man es einfach mittels dem Befehl ausführe.


sudo apt-get install ppa-purge

installieren.

Um das PPA zu entfernen muss man es noch eingetragen haben und anschließend mit dem Befehl


sudo ppa-purge ppa:

Hinter das ppa: kommt der entsprechende Name des PPA’s. Mit meinem Beispiel von Gwibber würde der Befehl so aussehen:


sudo ppa-purge ppa:gwibber-daily/ppa

Damit wird das PPA aus der Quelle entfernt, die installierte Version des Programms deinstalliert und automatisch wieder die Version des Programms installiert die in den Standard Ubuntu Quellen, bzw. eben der entprechenden Distribution, enthalten ist. Vorrausgesetzt ihr habt keine Konfigurationen/Chache-Daten gelöscht, bleiben auch alle Anwendungsdaten vorhanden und ihr könnt da weiter machen wo ihr aufgehört habt.
Ich finde das ist ein sehr praktisches Tool und kann einem schnell und unkompliziert weiter helfen! Welche Tipps für kleine, handliche Helfer habt ihr?

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Tilda – praktisches Terminal

Erstellt von Matthias am 7. Januar 2011

Tilda Terminal TabsDa ich immer mehr mit dem Terminal arbeite und auch immer wieder längere Prozesse wie aufwendiges rsync und ähnliches im Terminal laufen lasse, waren erst Tabs sehr praktisch, dass kennt ja jeder vom Browser her. Vor kurzem bin ich auf Tilda gestoßen, ein sehr angenehmes, kleines Programm, welches das Terminal nur auf Knopfdruck anzeigt und auch wieder ausblendet. Beim Ausblenden werden laufende Befehle weiter ausgeführt. Zu Tilda gibt es einen recht guten Artikel im ubuntuusers.de Wiki.

Installieren kann man Tilda unter Ubuntu entweder, indem man im Software Center nach „Tilda“ sucht oder mit dem Befehl:



sudo apt-get install tilda


Anschließend kann man Tilda einfach über das Menü Anwendung –> Zubehör –> Tilda starten und es öffnet sich beim ersten Start ein Konfigurationsfenster. Dort kann man alles nach belieben einstellen, dies kann man aber auch später noch genauer seinen Bedürfnissen anpassen.

Bei mir öffnet sich Tilda per Druck auf F1 und lässt sich so auch wieder verbergen. Das Praktische bei Tilda sind zum einen die Tabs, aber auch, dass Befehle weiterlaufen, wenn man Tilda wieder verbirgt. So stört Tilda auf beim normalen Arbeiten nicht weiter und man ruft es nur auf, wenn man es wirklich braucht. Am Praktischsten ist es, wenn man Tilda gleich beim Systemstart mit starten lässt, dazu einfach System –> Einstellungen –> Startprogramme aufrufen und Tilda hinzufügen, der Befehl ist einfach auch „Tilda“.

Bei mir ist Tilda in kürzester Zeit zum Standard geworden ohne das ich schon fast nicht mehr arbeiten würde. Es ist für mich eine große Erleichterung und macht vieles schneller, auch wenn es wirklich nur ein kleines, schmales Programm ist.

Was habt ihr noch für Tricks und Kniffe für euer Terminal?

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Ende und Zusammenfassung der Artikelserie [IM]

Erstellt von Lukas am 13. September 2010

Unter Mein Alternatives IM-Programm haben wir unsere zweite Artikelserie hier im Blog gestartet. Nach dem unsere erste Serie “Meine Programme unter System X” so erfolgreich war und gut angenommen wurde, haben wir uns entschlossen diese zweite Serie zu starten. Diese ging nun mit den letzten Artikeln zu Ende.

Alles in allem fanden wir diese sehr erfolgreich. Wir haben viele Rückmeldungen und eingesendete Artikel bekommen, teilweise auch über Trackbacks aus anderen Blogs. Über all dies haben wir uns sehr gefreut! Daher hier an dieser Stelle mal ein großes

Dankeschön

an alle die mitgemacht haben, gelesen und kommentiert haben. Die Leserzahlen (Unique Visitors) dieser Aktion haben sich auch sehen lassen können. Durchschnittlich wurden die Artikel jeweils ca. 240 mal gelesen. Zu den Artikel dieser Serie haben wir von euch bisher 15 Kommentare bekommen, hinzukommen noch die Kommentare von den externen Blogs. Wobei dies jetzt auch nur die User sind, die direkt auf unserem Blog waren und die Artikel gelesen haben, man müsste da noch die Leser der anderen Blogs, des Feeds und der Planeten hinzufügen. Dies soweit mal zu den Zahlen und Fakten. Jetzt nochmal die versprochene Übersicht aller Artikel(in chronologischer Reihenfolge):

Wir haben damit viele verschiedene Messenger abdecken können und ein schön buntes Feld erhalten. Von Linux über Mac bis Windows wurde auf alle Betriebssysteme eingegangen. Wir hoffen das die Serie auch für euch interessant war und ihr die ein oder andere neue Idee mitgenommen habt.
Uns hat die Serie Spaß gemacht und es war interessant, wie die verschiedenen Leute ihre IM Programme benutzen, wir hoffen euch ging es genauso! Wenn ihr noch Anmerkungen, Ideen oder sonst irgendwas beizutragen habt, hinterlasst einfach einen Kommentar oder schickt uns ne Mail, wir freuen uns! In der Hoffnung, dass wir oben bei den Links niemanden vergessen haben, war es das erst mal zu dieser Serie!

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[Serie] Mein alternatives IM-Programm [Matthias]

Erstellt von Matthias am 4. September 2010

[Dieser Artikel erstand im Rahmen der Artikelserie  Mein alternatives IM-Programm auf dem Blog Disfunctions.de im September 2010. Gerne könnt auch ihr euch an dieser Artikelserie beteiligen, wie dies ganz einfach geht, steht auch dort.]

Pidgin LogoAls Messenger Programm nutze ich Pidgin und Ubuntu 10.04 Lucid Lynx. Weitestgehend ist dies das Standard Pidgin, welches man unter Ubuntu installieren kann. Ich habe lediglich als zusätzliches Plugin den OTR-Zusatz installiert, den findet man auch im Software-Center.

Pidgin ist ein recht weit verbreitetes, Open Source Messenger Programm, welches unter nahezu allen Betriebssystemen läuft und deshalb wohl auch recht beliebt ist. Es stehen außerdem ziemlich gute Erweiterungsmöglichkeiten zur Verfügung, wodurch sich mit der Zeit viele Plugins und Erweiterungen entwickelt haben. Die Entwickler Community ist ziemlich aktiv, wodurch viele verschiedene Protokolle unterstützt und Fehler schnell behoben werden.  Und wenn ein Protokoll mal doch nicht von Haus aus unterstützt wird, ist es recht wahrscheinlich, dass man ein Plugin dafür findet.

Auch wenn ich oben erwähnt habe, dass ich relativ wenig besonderes nutze, möchte ich trotzdem mal auf ein paar Kleinigkeiten eingehen.

OTR – Off-the-Record Messaging

Ich benutze, bei fast allen Leuten mit denen ich über Jabber kommuniziere eine OTR Verschlüsselung. Einfach deshalb, weil es keinen was angeht was ich mit einzelnen bespreche. Außerdem ist die OTR Verschlüsselung wirklich sowas von einfach handhabbar, dass man sich fast schämen muss wenn man es nicht benutzt. 😉 Wie gesagt, einfach das Plugin im Software Center installieren und in Pidgin unter Werkzeuge –> Plugins aktivieren. Nun hat man in jedem offenen Chat einen Button rechts unten auf dem „Nicht privat“ steht. Will man mit einem Kontakt, der ebenfalls OTR hat, einen verschlüsselten Chat aufbauen, klickt man auf diesen Button und der Rest ist dann ziemlich selbsterklärend und geht schnell. Später baut sich die Verschlüsselung automatisch auf, sobald man mit dem entsprechenden Kontakt schreibt. Man braucht sich um nichts mehr kümmern. Ich kann jedem OTR nur empfehlen, es ist wirklich einfach und schnell und vor allem ohne großen Aufwand.

Jabber Transports

Da ich des öfteren von verschiedensten Clienten und Systemen auf meine Messenger zugreifen will, hat es sich für mich als ziemlich praktisch erwiesen Jabber Transports zu nutzen. Transports bieten einige Jabber Server an um andere Protokolle wie MSN, ICQ und viele mehr direkt in sein Jabber einzubinden. Man muss sich dann nur noch in seinen Jabber Account einloggen und der Transport kümmert sich um die Verbindung in das andere Protokoll. Man bekommt alle Kontakte direkt angezeigt und es fühlt sich meiner Meinung nach relativ „nativ“ an. Als Jabber Server nutze ich bekanntlich jabber.ccc.de, dieser wird vom Chaos Computer Club bereitgestellt und ist frei zugänglich. Da dieser keine Transports anbietet, aus Stabilitätsgründen, nutze ich einfach den Transport von jabber.hot-chilli.net, ihr seht ich habe meinen Account beim CCC Server, kann aber die Transports von einem anderen Server nutzen, ganz ohne Probleme! Das ist auch mal wieder eine der vielen Vorteile von Jabber. Da man Kontakte in den anderen Protokollen nun nicht mehr ganz so super verwalten kann wie bei nativem ICQ,MSN, what ever, hat sich für mich ein Roster Utility als ganz praktisch erwiesen. Das braucht man aber eigentlich auch nur einmal am Anfang um das übersichtlich einzurichten und falls man mal seinen Transport Server wechseln möchte. Um einen Transport einrichten zu können, geht man in Pidgin einfach auf Werkzeuge–>Plugins, aktiviert dort das XMPP-Dienstsuche Plugin und geht danach auf Werkzeuge–>XMPP-Dienstsuche. Man muss nur zum Einrichten eines Transports einen dazu fähigen Client haben, Pidgin kann dies. Später kann man seine Kontakte der anderen Prtokolle auch an allen anderen Jabber Clienten nutzen. Ich mache dies zum Beispiel auf dem Handy mit Jabiru, welches auf Android läuft.

Als kleine Ergänzung nutze ich noch das Pidgin Plugin für den Avant Window Navigator, damit bekomme ich im Launcher immer den Avatar des Users angezeigt und nicht das Pidgin Logo. Außerdem habe ich anfangs mal das Evolution Integrationsplugin von Pidgin genutzt, damit legt er alle Messenger Kontakte im eigenen Mail Adressbuch an bzw. ergänzt diese um die Jabber/ICQ/MSN ID. Das wird aber wohl nicht gleichzeitig mit den Transports laufen, aber ausprobiert habe ich dies nicht.

Achso, wer sich fragt warum ich kein Empathy nutze, schließlich ist dies doch die Standard Anwendung unter Ubuntu, dies liegt daran, dass Empathy soweit ich weis bis heute keine Verschlüsselung unterstützt und zum Anderen ist es auch die Gewohnheit. Wobei ich zugeben muss, dass ich Empathy wegen der fehlenden Verschlüsselung nie ernsthaft getestet habe.

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[Serie] Mein alternatives IM-Programm [Vincent]

Erstellt von Vincent am 27. August 2010

[Dieser Artikel erstand im Rahmen der Artikelserie Mein alternatives IM-Programm auf dem Blog Disfunctions.de im August 2010. Gerne könnt auch ihr euch an dieser Artikelserie beteiligen, wie dies ganz einfach geht, steht auch dort.]

Hallo liebe Leser,

im Zuge der Serie „Mein alternatives IM-Programm“ möchte ich euch mein Chatprogramm „Miranda“ vorstellen. Miranda ist ein als Open Source erhältliches IM – Programm welches man zusätzlich mit verschiedenen Plugins aufrüsten kann. Man kann hierbei sogar soweit gehen, dass man entweder sich ein vorgefertiges Miranda läd (e.g. Miranda Fusion) oder sich Miranda von Grund auf selbst aufbauen. Ich habe schon beide Versionen probiert, habe mich z.b. aber für die vorgefertigte Variante entschieden und bin dann von diesem Stand ausgegangen und habe ab und zu neue Plugins hinzugefügt.

Vorteile:

* Individuelle Gestaltung und Ausrüstung des Programms

* Viele Einstellungsmöglichkeiten

* In mehreren Accounts parallel online sein

Nachteile:

* Kann ab und zu zu Komplikationen zwischen manchen Plugins kommen, sodass das Miranda abstürzt

* Bei manchen Routern muss man Ports freigeben um Dateien zu senden oder zu empfangen

Hier ist noch die Versionsinfo von meinem Miranda, ihr findet hier auch meine Plugins: Weiterlesen »

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[Serie] Mein alternatives IM-Programm

Erstellt von Vincent am 26. August 2010

Instant MessagingHallo liebe Leser,

wir möchten mal wieder eine Artikelserie starten, diesmal mit direktem Bezug auf alternative IM und Chatprogramme, anstatt normaler der speziellen zum Protokoll gehörenden Programme wie ICQ, MSN/WLM usw.

IM heißt übringens Instant Messaging =), dass sollte ja weitestgehend bekannt sein.

Hierbei gehen wir auch ins Detail und erklären was wir mit unseren Programmen machen können, welche Möglichkeiten es bietet, sowie gewisse Extras aber auch Schwächen der Programme im Bezug auf die Standartprogramme der Anbieter. Außerdem interessiert uns welche IM-Protokolle genutzt werden, welche Plugins, speziellen Einstellungen oder Wege um mehrere Protokolle zusammen zu bringen.

Da wir aber nicht allein sein wollen, rufen wir EUCH auf, euch zu beteiligen. Schreibt einfach einen Artikel über eure Programme und euer System. Auf was es auch am Meisten ankommt, was besonders wichtig/unwichtig ist. Schickt uns diesen Artikel einfach per Mail an mail@disfunctions.de oder alternativ eben über unser Kontaktformular. Ihr könnt, und sollt sogar, gerne euch und euren evtl. vorhandenen Blog verlinken und kurz vorstellen. Außerdem, falls ihr einen eigenen Blog habt könnt ihr natürlich auch einfach einen eigenen Artikel in eurem Blog veröffentlichen und einen kleinen Ping/Trackback an diesen Artikel schicken. Falls der Trackback nicht ankommen sollte, hinterlasst einfach einen Kommentar mit dem Link zu eurem Artikel unter diesem Artikel.

Interessante Themen könnten sein:

  • Verschlüsselung
  • Protokollvielfalt
  • Plugins
  • Transports (Jabber usw.)
  • Betriebssystem übergreifend
  • mobile Clients

Am Ende wollen wir wieder alle Artikel kurz zusammen fassen und eure Blogs/Webseiten nochmal verlinken.

Wie immer gilt, was und wie viel ihr schreibt ist völlig euch überlassen, schreibt einfach so wie ihr wollt mit möglichst vielen interessanten Details.

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Ubuntu 10.10 Indicator Panel Menü

Erstellt von Matthias am 8. Juli 2010

Ubuntu Indicator Applet MenuMit Ubuntu 10.10 soll es eine veränderte Menüpositionierung für Programme geben. Dies wird voraussichtlich in der Netbook Version Einzug nehmen und alle Menüpunkt der Programme in die Leiste am oberen Bildschirmrand schieben. Diese Leiste, auch Panel genannt, zeigt dann immer die Menüpunkte für das Programm an, welches man gerade als Oberstes offen hat und benutzt, bzw. auf welchem der Fokus liegt.

Dadurch, dass das Menü in das bislang leere Panel geschoben wird und dann im Programmfenster ausgeblendet wird, gewinnt man wieder Platz, welcher ja gerade bei Netbooks und Geräten mit kleinen Displays bekanntlich rar ist. Alles rund um das Application Menü findet man im Wiki hier.

Momentan funktioniert das Menü schon ziemlich zuverlässig, ein paar Macken gibt es trotzdem noch, z.b. Gimp bringt es zum crashen, aber das wird bis zum Release von Ubuntu Maverick Meerkat noch stabil. Außerdem gibt es schon seit längerem Pläne zur besseren Integration von KDE Programmen in den Gnome Desktop. Dies wird auch bei dem neuen Menü umgesetzt und KDE Menüs werden auch meist korrekt im Panel Menü dargestellt, dafür werden die KDE Menüpunkte als Gnome Widget gerendert und ordentlich dargestellt, das klappt wie man an diesem Bild mit dem KDE Brennprogramm K3b sieht auch recht gut. Wieder einmal sieht man, dass der Fokus von Ubuntu mehr auf Gnome liegt, was aber ja nicht unbedingt schlecht ist.

Ubuntu Menu Applet K3b

Das neue Indicator Menü kann man auf Lucid installieren, indem man folgende Schritte durchführt. Wer bereits eine Alpha von Maverick (10.10) verwendet, muss nur den 2. Schritt zum Pakete installieren vornehmen.:



sudo add-apt-repository ppa:canonical-dx-team/une

sudo apt-get update


Anschließend installiert man die benötigten Pakete in dem man diesen Befehl eingibt:



apt-get install appmenu-gtk libqtgui4 indicator-applet-appmenu indicator-appmenu


Momentan werden noch beide Menüs angezeigt, also einmal das neue im Panel, aber auch noch das alte im Programmfenster. Dies ist so, damit man das Programm auch bedienen kann, wenn mal was schief geht mit dem Panel Menü. Im Laufe des Maverick Entwicklungsprozesses wird das Menü noch stabiler und ausgereifter und dann wird das Menü im Programmfenster entfernt. Wer dies schon jetzt machen will, muss eine Änderung in der Datei /etc/X11/Xsession.d/80appmenu vornehmen. Die Einstellung zu APPMENU_DISPLAY_BOTH muss auf 0 gesetzt werden, also sieht das dann so aus: APPMENU_DISPLAY_BOTH=0.

Diese Art des Menüs, gibt es meines Wissens nach beim MacOS schon lange, korrigiert mich da aber bitte falls ich falsch liege, ich selber nutze keinen Mac.

Ich finde die neue Anordnung recht gut, so gibt es immer einen zentralen Ort für das Menü und man hat mehr Platz auf dem Desktop. Der Platz in dem Panel wurde bisher eh kaum benutzt, daher fände ich es gut, wenn die Änderung nicht nur in der Netbook Edition zum Vorschein kämen, sondern auch in der Desktop Variante. Meiner Meinung nach, sollte man sich auch die Titelleiste sparen und in das Panel integrieren, dass dürfte man dann aber nicht 1:1 nur verschieben sondern noch ein paar andere Konzepte müssten geändert und verbessert werden.

Was haltet ihr davon und von der Neuerung im Allgemeinen?

via Jono Bacon

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WordPress 3.0 mit mehreren Domains

Erstellt von Matthias am 21. Juni 2010

Wordpress 3.0

Wordpress 3.0

Vor ein paar Tagen ist WordPress nun in der Version 3.0 erschienen. Mit dieser wurde das WordPress Multi User (MU) direkt in WordPress integriert.

Dieses ist von Haus aus nicht aktiviert. Dies kann man aber sehr einfach aktivieren. Beachtet werden sollte dabei aber, dass die Verwaltung von mehreren Blog nicht ganz so trivial ist und man dafür Zugriff auf die DNS Einstellungen seiner Domain(s) braucht und gewissen Kentnisse im Umgang mit DNS und Permalinks sollten auch vorhanden sein. Grundsätzlich sollte man auch die folgende Anleitung verstehen und nicht blind Copy&Pastn.

Dazu muss man einfach die Datei wp-config.php bearbeiten und vor diese Zeile:


/* Das war`s schon, ab hier bitte nichts mehr editieren! Viel Spaß beim bloggen. */

folgendes einfügen:


define('WP_ALLOW_MULTISITE', true);

Anschließend muss man sich im WordPress Backend einmal neu einloggen und findet dort nun unter  Werkzeuge den neuen Menüpunkt Blog-Netzwerke. Dort kann man alle wichtigen Einstellungen tätigen und ab sofort kann man mehrere Blogs mit einer WordPress Installation tätigen. Damit das auch funktioniert muss man einen DNS Wildcard Eintrag für die Subdomains setzen. Wenn man dies nicht tut, kann man die weiteren Blogs nur in Unterordnern betreiben. Das Ganze ist ziemlich cool und einfach gelöst und die einzelnen Blogs und Benutzer sind abgeschottet von der restlichen Installation. Man kann aber schon installierte Themes und Plugins zugänglich machen und für jeden Blog einzeln verwalten.

Nun ist man aber erst mal nur soweit, dass man Subdomains bzw. http://domain.de/blog2/ also Subordner verwalten kann. Dies kann unter Umständen nicht genügen und man möchte eine andere Domain für die 2 Webseite bzw. Blog nutzen. Dafür muss man zwar auch die DNS Einstellungen der 2. Domain mit einem Verweis auf die 1. Domain konfigurieren (Stichwort: Domain-Alias) aber auch WordPress muss dafür noch angepasst werden. Von Haus aus ist es nicht möglich, mehr als eine Domain zu verwalten. Dafür gibt es das Plugin WordPress MU Domain Mapping, welches eigentlich für das alte WordPress MU geschrieben wurde, aber auch in WordPress 3.0 seinen Dienst tadellos verrichtet. Nach der Installation muss man noch folgende Zeile in die wp-config.php einfügen. Dies kann man einfach vor oder nach die schon oben erwähnte Zeile machen.


define( 'SUNRISE', 'on' );

Nun läuft das Plugin und die Domains können konfiguriert werden. In diesem Plugin konfiguriert man dann unter Werkzeuge –> Domain Mapping die weiteren Domains und passt diese an die weiteren Blogs an. Unter Blog-Netzwerk –> Domain-Mapping konfiguriert man das Plugin für das Komplette Netzwerk.

Nun kann man schon WordPress mit verschiedenen Webseiten und Domains nutzen, auch wenn man nur eine Installation hat. Das Ganze ist sehr praktisch!

Achso, wer jetzt denkt, das hätte man auch schon von Haus aus alles aktivieren und mitliefern können, dass wäre eher nicht so ideal gewesen, da durch die MU Funktionen schnell die Permalink Struktur und so weiter verändert werden kann und somit bei unerfahrenen Usern schnell viel Links nicht mehr funktionieren und auch die Suchmaschinen alle falsche Links hätten. Daher muss man das wohl auch erst etwas umständlich aktivieren.

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Piwik 0.5.5 ohne IP Speicherung

Erstellt von Matthias am 22. März 2010

Piwik Logo

Piwik 0.5.5 Logo

Vor kurzem ist Piwik in der Version 0.5.5 erschienen. Nachdem Ende letzten Jahres der Release Rythmus sehr schnell war, ist nun wieder etwas Ruhe eingekehrt und die Zyklen sind langsamer geworden.

In der neuen Version ist ein sehr wichtiges Plugin vorinstalliert. Dieses nennt sich AnonymizeIP und sorgt nach der Aktivierung dafür, dass alle IP Adressen in der Datenbank anonymisiert werden. Standardmäßig wird das letzte Oktett genullt, also aus einer IP Adresse 192.168.245.123 würde 192.168.245.0 werden, so wird eine eindeutige Identifizierbarkeit verhindert. In der config/global.ini.php kann man diese Einstellung auch verändern indem man den Wert „ip_address_mask_length = 1“ ändert. Möglich sind die Optionen 0-4, wobei 0 einer Deaktivierung des Plugins gleichkommt und bei 4 wird die komplette IP Adresse genullt. Die Anonymisierung funktioniert aber nur auf zukünftige Einträge, nicht auf schon vorhandene. Wie das ganze bei IPv6 Adressen aussieht weis ich nicht, aber die meisten Webseiten sind ja eh noch nicht über IPv6 erreichbar!

Wir haben dies so eingestellt, dass die letzten 2 Oktette genullt werden. So sind unsere Besucher vollkommen anonym. Vor allem in Deutschland ist das Speichern der IP Adressen ja sehr umstritten, Piwik entgeht der Diskussion so auf einfachem Wege. Jeder der Google Analytics benutzt, sollte sich mal überlegen ob er selber will, das sein Nutzerverhalten in die USA wandert. Ich halte hier von Piwik deutlich mehr, vor allem weil es auf dem eigenen Server ist und ich so die Kontrolle darüber behalte.

Was sich mit der neuen Version sonst noch alles so geändert hat findet man im Changelog! Die deutsche Übersetzung ist nicht aktuell. Wir selber haben einige Male versucht eine aktuelle Deutsche Übersetzung beizutragen, aber über den Kontakt zum Übersetzungsteam erreicht man auch mit mehrmaliger Anfrage niemanden. Wir haben aktualisierte Sprachdateien für die letzten Versionen des öfteren an das Team geschickt und nie wurde diese übernommen und auch kam keine Antwort zurück. Leider verbaut sich Piwik so selber seine Aktualität.

Falls von euch jemand Kontakte zum Team hat, der kann sich ja mal bei uns melden.

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Pidgin Benachrichtigungen deaktivieren

Erstellt von Matthias am 11. März 2010

Pidgin LogoIn Ubuntu ist mittlerweile ja Empathy die Standard Messenger Software, trotzdem benutze ich weiterhin Pidgin. Mir ist hier einfach die Verschlüsselung für Chats wichtiger als nach der Standard Software zu streben. OTR ist einfach und wirkungsvoll zu bedienen und bei Empathy gibt es soweit ich weis bis jetzt noch keine Verschlüsselungsmöglichkeit.
Ich habe mich halbtot gesucht, weil mich die nervenden Benachrichtigungen gestört haben wenn ein User online kommt. Mir reicht es vollkommen zu merken wenn ich eine neue Nachricht bekommen habe, mich interessiert es einfach nicht wer wann Online oder Offline geht. Da bin ich einfach so drauf, dass wenn ich jemandem was schreiben will diesem sofort was schreibe oder später nochmal schaue ob er/sie online ist. Die Einstellung dafür versteckt sich in Pidgin leider etwas. Dabei ist die Lösung so einfach:
Man geht einfach auf Werkzeuge–> Plugins –> libnotify Popups –> Plugin konfigurieren und dort den Hacken bei Kontakt meldet sich an entfernen. Das war auch schon alles und man bekommt nur noch das wirklich wichtige mit! Der Artikel dient daher auch als kleine Erinerrung für mich, falls ich mal wieder vor dem gleichen Problem stehe.

Achso das hier ist übrigens mein erster Beitrag der auch auf Planetenblogger.de erscheint. Daher mal Hallo an alle Leser und Blogkollegen. Außerdem geht noch ein großes Dankeschön an Jan von virtualpixel.de, ohne ihn gäbe es den neuen Planeten gar nicht!

via Ubuntuusers.de

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