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Mögliches neues Design für das Ubuntu Software-Center

Erstellt von Matthias am Montag 1. August 2011

Ubuntu Software Center 11.10 Oneiric OcelotWie OmgUbuntu berichtet ist in den aktuellen Entwickler Versionen des im Oktober erscheinenden Ubuntu 11.10 ein neues Design für das Software-Center erschienen. Es wirkt viel mehr nach „App Store“ und ist insgesamt neu designed, aufgeräumter und zumindest wirkt es Anwenderfreundlicher. Alles in allem, finde ich macht es einen schönen, frischen Eindruck.

Das bisherige Software-Center Design hat, meiner Meinung nach, mehr die vorhanden Funktionen abgebildet und war keine wirklich durch designde Oberfläche. Bei dem neuen Design wirkt alles viel mehr aus einem Guss und gefühlt lässt es sich besser bedienen. Ob das auch wirklich im produktiven Gebrauch so ist, wird sich noch zeigen müssen.

Momentan ist noch unklar ob dieses Design wirklich im Oktober in Oneiric (11.10) landen wird oder ob es doch anders wird oder gar alles beim Alten bleibt. Gut möglich ist, dass sich am neuen Entwurf noch einiges verändert und wir gespannt sein dürfen!

Was haltet ihr von dem neuen Design?

 

13 Kommentare zu “Mögliches neues Design für das Ubuntu Software-Center”


  1. drice sagt:

    Es ist bemerkenswert, wie viel Arbeit man bei Ubuntu offensichtlich in das dumme Software Center steckt. Sorry, ich mag dieses Programm nicht. Es gibt mit Unity viel wichtigere Baustellen – Stichwort Anpassbarkeit/Benutzerfreundlichkeit. Ich denke hier wird an der falschen Stelle poliert.


  2. Marco sagt:

    Bringt halt nix, wenn ich keine neuen coolen Programme angeboten bekomme wie im Apple Store. Das liegt aber an der Updatepolitik von Canonical. Vom Interface geil!


  3. m sagt:

    Das ist wohl Geschmackssache. Um vim, vlc oder gparted zu installieren muß man nicht unbedingt das Softwarecenter bemühen. Aber wer es mag :).


  4. barbican sagt:

    Sinnvoll find ich das Center schon, allemal einfacher als Synaptik. Aber wichtiger als ne neue Oberfläche wäre mir ja etwas mehr Geschwindigkeit gewesen. Gerade beim Installieren von Programmen möchte ich gerne sofort wissen, ob alles richtig läuft und nicht ohne Rückmeldung auf die Passwortabfrage warten. Mag aber auf schnellen Rechenern kein Problem sein.


  5. ruder sagt:

    ich sage mal der post war so wertvoll wie der wetterbericht von nächster woche: heiter bis wolkig mit zeiweisem sonnen schein, schauer und sturmböen sind möglich 😉


  6. Marion sagt:

    Das bisherige Design hatte wenigstens aussagekräftigen Charakter in Sachen Programmbeschreibung / Funktion.
    So ein buntes Gequirle würde es auf eine Stufe mit „Betriebssystemen“ wie Windows setzen..
    Viel „Buuunt“ und keinen Nutzen in Sachen Information.


  7. cgb sagt:

    Kitschig, sieht aus wie ein Werbeprospekt für Generation Doof.


  8. Ubukus sagt:

    Meiner Meinung nach ist das Software Center auch gut, so, wie es jetzt ist. Ich denke auch, es gibt wichtigere Baustellen. Bezogen auf meine persönlichen Bedürfnisse zu Unity:
    1. Ich will mein frei konfigurierbares Panel zur Ablage von Programm Schnellstartern wieder haben.
    2. Ich will den Programmkiller „Beenden erzwingen“ ( wichtiger Tel auf meinem Panel ) wieder haben.
    3. Ich will das Aussehen meines Desktops selbst bestimmen können, auch Programme darauf ablegen können, ihn selbst vollmüllen und auch wieder aufräumen können ( müssen ).
    Da gäbe es noch einiges mehr.
    Ok, ich weiß mein Kommentar ist hier vielleicht am falschen Platz, aber Unity ist hier ja, nach wie vor, das Hauptthema…


  9. BajK sagt:

    Anstatt mal die größte Baustelle, aka Unity, zu reparieren, wird hier an solchen Dingen rumgebastelt. Und in Kubuntu wird das klasse KPackageKit durch das nerdige Muon ersetzt. Super Klasse.
    Und was bringt mir das tollste Software-Center, wenn Canonical Beta-Status-Software im Repository hat? Ich sag nur NetworkManager auf Natty … musst ich erstmal vom Git kompilieren, weil das Ding unbedienbar war in der ausgelieferten Fassung. Oder GStreamer …


  10. Marco sagt:

    Es gab doch mal Mashups, die ware richtig hübsch.
    Das Ding ist ziemlich häßlich, imo.

    Davon abgesehen, halte ich das Software-Center für wirklich wichtig. Für Einsteiger ist es ein zentraler Anlaufpunkt.


  11. Das Wort sagt:

    Ich find auch zu Dorf wenn richtig konsistent wird. Außerdem fehlen mit die Brotkrummen zur Navigation wie soll ich denn jetzt schnell zwischen Kategorien wechseln?

    Der einzige mehrwert sind die Kommentare und Bewertungen.


  12. setpatch sagt:

    So langsam geht mir dieses Hinterherschleichen des Appledesigns auf den Keks, da übertreibt dieser offen bekennende Applefan Mark. S. wirklich!
    Meine Rechner sind keine Handys, und das sollen die auch nie werden!
    Wenn das die Richtung bei Ubuntu ist, sehe ich mich ernsthaft nach einer anderen Distribution um. Das wird mir eindeutig zu bunt (Wortspiel).


  13. petzoldf sagt:

    @setpatch
    Ich finde die starke Orientierung an das Look&Feel von Apple auch schrecklich. Ebenfalls mag ich ich es nicht, dass alles immer bunt und animiert sein muss. Ich will einfach nur effektiv und schnell arbeiten.

    Aber:
    Der Weg den „Applefan Mark. S.“ einschlägt bringt trotz der nervigen Sachen hoffentlich für alle etwas. Wenn man damit bewirkt, dass eine Linuxdistribution für einen größeren Teil der Computerbenutzer interessant wird (weil z.B. Generation Doof auf bunt und animiert steht und das dann auch noch toll auf das rosa Netbook passt) und somit ein echter Markt entsteht, haben wir vielleicht die Chance, dass die Hardwarehersteller von Hause aus auch Linux mit Treibern versorgen (oder sonst eine wachsende Zielgruppe verärgern).

    Wenn das also eine Nebenwirkung ist, dann kann Ubuntu so bunt wie auch immer werden. Ich kann ja noch andere Distributionen nutzen (auch wenn viele den „bunten Trend“ mitgehen).

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