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Themen-Cocktail II

Erstellt von Matthias am Dienstag 29. September 2009

Soso nun bin ich hier wohl beim 2. Themen Cocktail angekommen. Da ich nichts von immer gleichen Einleitungen bei solchen Geschichten halte, schreibe ich das hier auch mal ein bisschen lockerer. Das letzte mal beim ersten Cocktail habe ich auch schon geschrieben, dass ich hier einfach nur kleinere Sachen festhalten will oder euch Leser über etwas informieren will, was den Blog betrifft, dies ändert sich natürlich auch diesmal nicht. Der Name Themen-Cocktail ist evtl. nicht das Beste, mir ist aber bisher noch nicht der ultimative Name eingefallen, daher bleibt er erst mal.

Nun genug der Vorrede, ich komme mal zur Sache:

Thema 1: Was mich in den letzten Tagen schon ein wenig beschäftigt hat und auch nachdenklich gestimmt hat, war der Amoklauf in Ansbach. Das ist bei mir quasi fast um die Ecke. Und so etwas so nah zu erleben und direkt mit zu bekommen wenn man selber gerade auf dem Pausenhof der eigenen Schule steht ist schon ein wenig komisch. Leider wird das Ganze aber wahrscheinlich wieder von Medien und Politikern für sinnlose Aktionen wie ein Verbot von „Killerspielen“ und Online-Durchsuchungen missbraucht, anstatt wirklich mal die Ursachen und Missstände bei den Leuten in den Griff zu bekommen. Immer wird viel über Seelsorger gesprochen, aber ich habe in den letzten 11 Jahren meiner eigenen Schulzeit nicht einmal erlebt bzw. mitbekommen das so jemandem wirklich geholfen wurde. Viel mehr habe ich aber erlebt, das viele Klassen und Kursen so Sachen oftmals selber besser in den Griff bekommen können als alle Lehrer zusammen.

Thema2: Christoph schreibt auf Linux und ich über die Problematik einer Verschlüsselung und unverschlüsselten Swap Partitionen bzw. /tmp/ Ordner und ähnlichem. Dies finde ich insbesondere daher interessant, da ich selber in letzter Zeit das ein oder andere Mal zum Thema Verschlüsselung bei Ubuntu geschrieben habe. Wie gesagt ich hoffe weiterhin, dass Verschlüsselungen in Zukunft immer weiter verbreitet werden und auch immer einfacher verwendbar werden. Und auch Themen wie Swap bzw. Speicherdauer im Ram angegangen werden!

Thema3: Ich habe mich gefragt ob es so was vergleichbares wie Portable Apps auch für Linux und evtl. Mac gibt. Dazu aber leider keine gute Antwort gefunden. Habt ihr dazu Ideen oder Infos? Ich will dabei aber kein bootbares OS, sondern lediglich Apps die ich auf verschiedenen Linux Systemen direkt nutzen kann.

Thema4: Bugie schreibt hier in einem Blog-Post wie man die Lesezeichen in Dropbox sehr schön für den Firefox Browser synchronisieren kann. Ziemlich praktisch! Mittlerweile läuft bei mir ne ganze Menge über Dropbox. Wie ist das bei euch?

4 Kommentare zu “Themen-Cocktail II”


  1. Flyingmana sagt:

    Also Portable Apps in dem Sinne hab ich noch nichts gehört für Linux. Aber es sollte bei Linux wesentlich einfacher sein, Programme auch von nem USB-Stick überall starten zu können.

    Zum Beispiel Netbeans und Eclipse über den normalen Installer, werden in einem Ordner gebündelt gespeichert. Da sie nur eine JAVA Umgebung als Abhänigkeit benötigen, sollten sie überall ohne Probleme laufen. Vielleicht noch den Speicherort der Konfiguration auf den USB-Stick packen, statt ins home verzeichnis(auf einen relativen Pfad achten, da du nicht weißt ob der usb stick überall gleich eingebunden wird), und sie sollten einwandfrei laufen.

    Der Unterschied zu anderen Anwendungen sollte nicht all zu groß sein, solange die Abhänigkeiten stimmen.


  2. mraero sagt:

    Bezüglich den Portable Apps:

    Wer braucht so etwas?
    Die die Linux haben, können sich das Programm auch schnell aus den Quellen installieren und alle anderen brauchen keine Linux-Apps.

    Ich würde eher einen Linux-Live-USB-Stick nehmen, denn dann hat man die Apps bei jedem Computer, ob Windows, MacOSX oder Linux. Zur Not „chrootet“ man dann auf den USB-Stick und führt die Apps so aus.


  3. Moritz Schmale sagt:

    für Mac ist es einfach, sowas wie Portable Apps zu realisieren, da hat jedes Programm einen Ordner, in dem es läuft, außer natürlich den Library-Ordner. Wie man den auf den Stick kriegt ist fraglich.

    Unter Linux gibt es zB ein Programm, das man direkt Portabel runterladen kann (X-Mind) und zwar für alle Plattformen gleichzeitig. Das ist für den Entwickler natürlich sehr einfach, weil das Programm auf Eclipse basiert.


  4. matthias sagt:

    ok danke schon mal für eure Rückmeldung, jetzt habe ich einen kleinen Überblick.
    Wieso ich Portable Programme auf Linux verwenden sollte, ist mir selber noch nicht so ganz klar, aber mich hat das Thema einfach mal interessiert und ich dachte evtl. gibt es etwas vergleichbares.

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